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Transformers - Revenge of the Fallen - Review [29 Dec 2009|03:03pm]
[ mood | cheerful ]

Vorwort

„Unglaublich aber wahr. Es hat doch tatsächlich eine ganze Woche gedauert bis ich endlich den Bericht zur Deutschlandpremiere von Transformers 2 fertig geschrieben habe[…].
Die Review kommt wohl erst morgen oder so.“ [Hamburg, 22. Juni 2009]

HOPPLA! Hab ich tatsächlich „morgen“ geschrieben??! Ich meinte natürlich „in einem halben Jahr“ 8DDDDDD Nein, im Ernst… ich war einfach nur zu faul. Aber als wundervoll runden Abschluss des Jahres 2009, poste ich endlich meine Review zum Sommerblockbuster „Transformers – Revenge of the Fallen“!

Have fun!




 
REVIEW



Einleitung

Wieder einmal neigt sich ein Jahr seinem Ende zu und wieder einmal ist viel passiert. Viel Gutes, aber leider auch viel Schlechtes: Schwarz/Gelb wurde in den Bundestag gewählt, die Schweinegrippe macht sich breit und die Folgen der Finanzkrise sind immer noch sehr stark zu spüren. Doch vor allem im Kinobereich sind unglaubliche Dinge geschehen. Denn in diesem von allen erhofften super Kinojahr stach ein Film besonders heraus: „Transformers - Revenge of the Fallen“ (zu Dt.: „Transfomers - Die Rache“). Das Sequel zum 2007 Sommerhit „Transformers“ ist einer der wohl fragwürdigsten Kinoerfolge, die die Geschichte des Kinos zu verzeichnen hat. Mit lauten Explosionen und gigantischen Roboterschlachten konnte Michael Bay’s neuer Sommerblockbuster weltweit unzählige Zuschauer in die Kinosäle locken und spielte unglaubliche 833 Millionen US-Dollar ein. Somit gehört Transformers 2 zu den 10 erfolgreichsten Filmen aller Zeiten. Doch während die Zahlen für den Film zu sprechen scheinen, zerreißen im gleichen Atemzug Kritiker aus aller Welt das pompöse Roboter Death Match in tausend Stücke. Worte wie „Rassismus“, „vorpubertärer Humor“ und „hirnlos“ werden des Öfteren mit dem Film in Zusammenhang gebracht. Auch wenn Michael Bay für seine gehaltlosen, aber dafür sehr erfolgreichen Filme bekannt ist, nie zuvor waren Erfolg und Kritik so weit voneinander entfernt wie hier.




Handlung:

Vier Jahre nach der Auflösung von Sector 7 und der Schlacht zwischen den Autobots und den Decepticons in Mission City sind bereits vergangen. Doch der Frieden auf Erden liegt noch in weiter Ferne. Trotz des Todes von Megatron (Hugo Weaving), werden überall auf der Welt immer wieder aufs Neue Decepticons gesichtet. Die Autobots, geführt vom heldenhaften Optimus Prime (Peter Cullen), zusammen mit N.E.S.T., der neuen militärischen Organisation der Menschen, haben es sich zur Aufgabe gemacht die Welt vor den Decepticons zu beschützen. Doch bei ihrem letzten Kampf in Hongkong wurde ihnen eine Warnung hinterlassen: „Fallen wird wiederauferstehen“.
Während die Autobots rätseln bei wem oder was es sich um „Fallen“ handeln könnte, wird Sam Witwicky (Shia Labouf) endlich erwachsen und geht aufs College. Zu seinem Bedauern muss er jedoch seine Freundin Mikaela (Megan Fox) sowie seinen Roboterfreund und Beschützer Bumblebee zurücklassen. Als er aber einen Splitter des eigentlich zerstörten Allsparks, dem Urquell allen Lebens, findet und seitdem überall merkwürdige, cybertronische Zeichen sieht, gerät Sam erneut zwischen die Fronten im endlosen Krieg der Autobots und der Decepticons.
Werden die Autobots das Ende der Erde abwenden können? Wer ist der Fallen und was hat er vor? Und was ist die „Matrix der Führerschaft“?




Kritik

Es lässt sich ohne jeglichen Zweifel behaupten, dass „Transfomers – Revenge of the Fallen“ einer der explosivsten und actiontechnisch gesehen intensivsten Filme seit langem ist. Denn sobald Optimus Prime seine Fäuste in die metallenen Körper der Decepticons schlägt und überall Fetzen herumfliegen oder er mit seinen beiden Schwertern in balletartigen Bewegungen die Arme und Beine seiner Gegner abtrennt, dann wird das Kind im Zuschauer aufs Neue erweckt. Man freut sich einfach nur noch dieses Spektakel erleben zu dürfen und ist fasziniert über diese bildgewaltige Inszenierung. Aber die ganze Action wäre wohl ohne ILM und co. nicht annähernd so spektakulär. Während im ersten Film die Computergrafik bereits bahnbrechend war, so wird sie hier noch einmal um Längen verbessert. Die Transformers haben diesmal deutlich mehr Screentime, es gibt wahnsinnig viel CGI Action und selten hat man Roboter in einem so detaillierten und realistischen Look gesehen wie in Transformers 2. Abgesehen von einigen Szenen, vergisst man schnell, dass alle Roboter letztendlich komplett computergeneriert sind. Man sieht wo das Geld hingeflossen ist… und es wurde gut investiert!
Auffallend ist noch die Omnipräsenz des US-Militärs im Film. Auch wenn es sehr auffallend ist, stören die Massen an Soldaten, Panzer und Kampfjets nicht weiter, sondern lassen die Schlachtfelder umso epischer und pompöser wirken. Ob es nun Werbung für das US-Militär ist, sei einfach mal dahingestellt.




Doch während die Actionsequenzen und die technischen Raffinessen als solche in ihrer Faszination und Genialität unantastbar sind, so leidet der Film in anderen Bereichen unter zahlreichen, zum Teil sehr gravierenden Mankos. Denn Action alleine kann keinen 2,5 Stunden langen Film tragen und dies wird in „Transformers – Revenge of the Fallen“ mehr als nur deutlich. Um an und für sich ein guter Film zu sein, spielen selbst in einem Actionfilm Plot, Storyverlauf und Pacing eine entscheidende Rolle. Sie verleihen den Kampfszenen einen Sinn und „Suspense“. Sie sind wichtige Instrumente, die die Action in einem Film sehenswert machen. Doch in diesen Punkten ist Michael Bays Werk eher chaotisch und kann nur stellenweise überzeugen. Der Plot zum Beispiel lässt sich in zwei unterschiedliche Hauptbereiche unterteilen: 1. Das Mysterium um Fallen sowie Sams Leben auf dem College. 2. die Suche nach der Matrix der Führerschaft. Das große Problem hierbei ist jedoch, dass in der ersten Hälfte des Films die Spannung durch hektische Szenenwechsel und Actionsequenzen stetig aufgebaut wird und ihren fantastischen Höhepunkt im Kampf im Wald erreicht. Ab hier jedoch gibt es einen Bruch und der Film nimmt plötzlich ein sehr ruhiges Pacing an, was völlig im Kontrast zur vorangegangenen Schlacht steht. Es wird auf einen neuen Höhepunkt hingearbeitet, aber die Intensität des ersten Höhepunkts im Wald wird dabei nie wieder erreicht. Der Zuschauer wird aus seiner Anspannung einfach herausgerissen, um wieder langsam ins Geschehen gebracht zu werden. Aber die Erwartungen an einer weitergeführten Spannung, die über die ganze erste Hälfte aufgebaut wurde, werden nicht erfüllt. Die große finale Schlacht an den Pyramiden von Ägypten ist im Vergleich zum Kampf im Wald nicht mehr so atemberaubend und lässt den Zuschauer mit einem eher unbeeindruckten Gefühl zurück. Das ist natürlich nicht so schön. Oft wird auch das Potenzial des Plots verschenkt. So werden wichtige Schlüsselszenen, die eigentlich viele Fragen erklären sollen, sehr unelegant von einer Quasi-Deus-Ex-Maschine (Jetfire) eingeleitet und verwirren viel mehr als dass sie erläutern. Die Liebesgeschichte zwischen Sam und Mikaela jedoch ist trotz ihres sehr kitschigen Charakters süß anzuschauen und macht die beiden Hauptcharaktere umso sympathischer. Manche werden es mögen, manche wiederum weniger.




Über diese Mankos im Plot könnte man aber eigentlich schnell hinwegsehen, weil die Action nach wie vor grandios ist und weil der Film es storytechnisch zum Teil deutlich besser macht als der vorangegangene. WÄRE DA NICHT der unbeschreiblich niveaulose Humor, der sich durch den kompletten Film zieht! Mal begatten sich zwei männliche Hunde, ein anderes Mal läuft die Mutter von Sam Amok, weil sie Cannabis Kekse gegessen hat und wieder ein anderes Mal sieht man die Kronjuwelen von dem kilometergroßen Decepticon „Devastator“, der doch eigentlich furchteinflößend aussehen soll. Ja, bei Devastator sind tatsächlich seine Hoden zu sehen!!! Allgemein scheint der Film humortechnisch sehr genitalfixiert zu sein (z.B. hat einer der Küchentransformer eine große Kanone als Penis). Hinzu kommen aber noch nervige Comic-Relief Charaktere wie Leo, der nichts Besseres zu tun hat als rumzumeckern, zu heulen und hektisch irgendwelchen Blödsinn zu reden oder Wheelie, der auch nur perversen Kram im Kopf zu haben scheint.
Über und über ziehen sich die vorpubertären Witze durch die kompletten 145 Minuten des Films und nur sehr selten kann man darüber lachen. Wären nur vereinzelt derartige Witze zu sehen gewesen, so könnte man auch hierüber leicht hinwegsehen. Doch leider sind sie so markant und so präsent, dass es fast unmöglich ist sie einfach zu ignorieren. Sie sind derart unter der Gürtellinie, dass sie den Film in eine unnötige Tiefe ziehen. Das war nicht nötig!

Schauspielertechnisch ist der Film deutlich überzeugender als der erste Film und es gibt einige sehr dramatische Momente, die mitunter zum absoluten Höhepunkt des Films gehören. Nur schade, dass diese herausragenden Momente durch die Mankos zum Teil überdeckt werden.




Fazit:

In Summa lässt sich sagen, dass die Action und die CGI zwar phänomenal, der Hauptplot des Films jedoch zum Teil viel zu konfus und schlecht durchdacht ist. Da die eigentliche Geschichte durchaus Potenzial hatte ist der Film in dieser Hinsicht umso enttäuschender. Über die Omnipräsenz des US-Militärs sowie der kitschigen Klischees lässt sich hinwegsehen, da sie etwas zur Story mit beitragen und durchaus ihren Sinn und Zweck erfüllen. Worüber man nicht hinwegsehen kann ist der bizarre Humor, der den Film in eine bodenlose Tiefe reißt und ihm mehr schadet als gut tut.
Der Film hat so vieles besser gemacht als der erste, aber leider auch wieder vieles deutlich schlechter. Trotz der vielen Mankos ist „Transformers – Revenge of the Fallen“ immer noch ein sehr unterhaltsamer Film und für Liebhaber des Bombastkinos durchaus empfehlenswert! Alle anderen können ihn sich mit eine Menge Bier anschauen.

Als Transformers-Fan: 7,5 von 10 Punkten
Als Filmkritiker : 6 von 10 Punkten



Diskussion:

Wie auch schon zu Anfang erwähnt haben viele Kritiken den Film nahezu in Stücke gerissen. Dabei wurden des Öfteren die gleichen Punkte aufgegriffen und kritisiert. Im Folgenden Teil werden die interessantesten Themen noch einmal hinterfragt und diskutiert.

Das wohl kontroverseste Thema des kompletten Films, welches zu einem Sturm der Entrüstung führte, sind die beiden Autobot Twins „Skids“ und „Mudflap“. Es handelt sich hierbei um zwei relativ junge und vor allem dumme Transformers, die ebenfalls zum Humor des Films beitragen sollen. Um ihre Dummheit aber zu verdeutlichen, entschied man sich dafür ihnen ein entsprechendes Aussehen zu verpassen (zwei hervorstechende Zähne, wobei davon einer ein Goldzahn ist, deformierte Gesichter etc.).




Viele Kritiker sahen in den beiden Charakteren einen rassistischen Stereotyp der Afroamerikaner und empfanden es als schreckliche Beleidigung. Sie fühlten sich in ihrer Kritik bestätigt, in dem in einer Szene gesagt wurde, dass die Twins nicht lesen könnten, was natürlich als Anspielung auf eine Primitivität der Afroamerikaner empfunden wurde.
Diese Kritik ist jedoch unberechtigt, da es sich hierbei in keiner Weise um ein aktuelles wenn nicht sogar existierendes Bild der Afroamerikaner handelt. Weiße Hiphop-Junkies mit ihren angewinkelten Caps und schlabbrigen Klamotten sehen deutlich mehr aus wie die Twins als die Afroamerikaner. Es ist viel weniger der Stereotyp der Afroamerikaner als der Stereotyp der jungen, verkorksten Generation von heute. Und das sollte doch eigentlich jedem klar sein.
Was den Analphabetismus der Twins angeht: Es war ein allgemeiner Fakt, dass keiner die Schrift der Primes lesen konnte (weder die Twins, noch Bumblebee oder Wheelie). Entsprechend gehörte es zum Plot. Warum sehen Kritiker hierin schon wieder eine rassistische Bemerkung? Ich kann zwar verstehen, dass viele Leute sehr empfindlich auf einige Sachen reagieren, einfach weil die afroamerikanische Geschichte nicht sonderlich schön gewesen ist. Es ist aber unverständlich und unberechtigt, dass man in so vielen Dingen Rassismus und Hass sieht, obwohl man doch eigentlich genau weiß, dass es nicht so gemeint ist. Wie viele Menschen können schon behaupten, mehr Schwarze gesehen zu haben, die dem Stereotyp, den die Twins scheinbar repräsentieren, entsprechen als solche, die nicht so aussehen? Entsprechend sollte man sich dann fragen, warum man über etwas so erbost ist, was nicht stimmt und auch nie gestimmt hat und ob man nicht selbst einen Stereotyp der Afroamerikaner im Kopf hat, aber trotzdem noch mit dem Strom schwimmen möchte.

Ein anderes Thema ist die explizite Gewalt des Films, vor allem in Hinblick auf die Brutalität seitens Optimus Primes. Dieses gewalttätige Verhalten entspräche nicht dem originalen 80er Jahre Charakter vom heldenhaften Anführer der Autobots. Dies mag zwar stimmen, aber im Laufe der 25 Jahre, in denen das Transformers Franchise bereits existiert, durchlebte Optimus Prime viele Formen und Interpretationen, und diese hier ist nur eine davon. Ferner ist die Brutalität durchaus verständlich, da es sich bei den Autobots und Decepticons um zwei Völker handelt, die sich seit Jahrtausenden im erbitterten Krieg befinden, in welchem es keine diplomatischen Lösungen mehr zu geben scheint. In einem Krieg ist Töten leider ein unausweichlicher Bestandteil und Optimus Prime ist letztendlich auch nur ein Soldat.
Jetzt stellt sich aber wieder die Frage: Was ist an einer derartigen Gewalt in einem Film so schlimm? Es ist nicht eklig, nicht schlimm oder sonst was… Es ist BADASS!!!!! Noch nie hat es so einen krassen Optimus Prime gegeben :D Ja, die Idee von Transformers ist, dass die Roboter „gefühlsvolle Lebewesen“ und so weiter, aber es ist letztendlich auch nur ein Film! Ist natürlich Geschmackssache (wie immer), aber ich sehe nicht ein, wie man an diesem Optimus Prime etwas bemängeln kann x)




Der aber wohl fragwürdigste Kritikpunkt, von dem ich gehört habe, ist die Tatsache, dass im Film ausschließlich hübsche Frauen herumlaufen……..….! WAS IM NAMEN DES HERRN IST LOS MIT EUCH?!?!? Wollt ihr hässliche Frauen sehen oder was? XD Erwarten die Leute etwa Realismus in einem Film, der über meterhohe Roboter handelt, die sich in Fahrzeuge und Flugzeuge verwandeln können? Ich kann zwar verstehen wenn man etwas gegen die allgemeine Glorifizierung von Megan Fox hat (wobei sie echt heiß ist), aber das? Das nennt man Nitpicking! Viele Kritiker suchen sich Kleinigkeiten heraus, die eigentlich keine Bedeutung für den gesamten Film haben, und treten diese unnötig in die Breite, einfach um den Film schlechter zu machen als er ist und um sich selbst in ihrer Kritik bestätigt fühlen zu können. Es ist genauso wie mit der amerikanischen Flagge in Spider-Man 3. War die Szene käsig? Ja! Haben diese 1,5 Sekunden den Film so viel schlechter gemacht als er eigentlich wäre? Nein, absolut nicht! Es ist unbegreiflich wie so kleine Sachen, die meistens sogar fern von schlimm sind, zum Teil so viel Aufregung hervorrufen können! Fickt euch, Leute...! FICKT EUCH!!! (leicht editiert! ;D)

[The Silencer]


P.S.: Ich hab den Film bereits vier Mal gesehen ;D *wink*
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Dunno, lol! [02 Aug 2009|03:50pm]
[ mood | groggy ]

Wenn man in jeder freien Minute, Tag ein, Tag aus, nur im Internet herumkrebst, weil man nichts anderes zu tun (bzw. kein Leben) hat, dann sollte es keinen wundern, dass das "World Wide Web" zum Teil sehr prägend auf einen wirken kann. Vor allem Seiten wie 4chan.org und dergleichen können einen relativ starken Einfluss auf das alltägliche Leben haben, sodass hin und wieder die Internetsucht von einem zum Vorschein kommt.

Nehmen wir als Beispiel das weltbekannte "How do I shot Web" und "I dunno, lol!", was in der Regel gerne mit Spider-Man verbunden wird. Warum das so unglaublich lustig ist, bleibt für die meisten wohl verschlossen. Mein Bruder, Mr. P und ich fanden diese Insider aber für eine sehr lange Zeit wirklich urkomisch, weswegen wir sie auch entsprechend oft benutzt haben. Eigentlich sollte man ja solche Insider immer für sich behalten, aber ehe man sich versieht, benutzt man sie zu unpassenden Situationen und bei Leuten, die so etwas überhaupt nicht verstehen können.

  


Hier ein kleiner Dialog, den ich zum Praktikum an einer Grundschule mit einer (ziemlich gutaussehenden) Lehrerin geführt habe:

Ich: Es ist schon erstaunlich wie sehr sich die familiäre Lage teilweise im Charakter der Kids widerspiegelt.
Sie: Ja, das ist wohl wahr. Man sieht schnell, wenn ein Kind aus einer Problemfamilie oder einer sehr glücklichen Familie kommt. Vor allem bei ersterem. Meistens sind die Kinder dann auffällig verschlossen oder aggressiv gegenüber anderen Kindern, wie es zum Beispiel bei S. der Fall ist.

Ich: Hjah, das ist mir auch bei J. aufgefallen.
Sie: Er ist auch ein wirkliches Problemkind. Seine Eltern scheinen aber auch sehr streng mit ihm zu sein. Sie lassen aber nicht gerne mit sich reden. Ich weiß auch nicht so recht was ich da machen könnte.
Ich: I dunno, lol! 8D *grins*
Sie: ?
Ich: :D
Sie: ô_o
Ich: :DDD
Sie: ò_Ô
Ich: D:

Ja, ich hab wortwörtlich "lol" gesagt und gegrinst...! Hach ja, ich werde ein toller, internetsüchtiger Lehrer XD~ Wenn überhaupt D:

 

[The Silencer]

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Deutschlandpremiere von "Transformers - Revenge Of The Fallen" [22 Jun 2009|03:21pm]
[ mood | exhausted ]

Unglaublich aber wahr. Es hat doch tatsächlich eine ganze Woche gedauert bis ich endlich den Bericht zur Deutschlandpremiere von Transformers 2 fertig geschrieben habe. Es ist ein verflucht langer Text, aber ich hoffe ich habt trotzdem euren Spaß dran.

Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass dieser Eintrag KEINE Review zum Film enthält. Die Review kommt wohl erst morgen oder so.

Have fun!







TRANSFORMERS - REVENGE OF THE FALLEN
- DEUTSCHLANDPREMIERE
-


Uninteressantes Vorgeplänkel

8:00 Uhr - Nach einer schlaflosen Nacht, in der ich die ganze Zeit im Bett vor Freude lachen und glucksen musste, weil alleine die Vorstellung in ein paar Stunden auf der Transformers Deutschlandpremiere zu sein mich einfach so unfassbar glücklich machte, war es nun endlich wieder an der Zeit aufzustehen. Trotz des mangelnden Schlafs fühlte ich mich einfach nur fantastisch. Und während ich mich frisch machte, fragte ich mich immer wieder, ob ich dort wohl die Gelegenheit bekäme mit den Stars aus "Transformers" zu sprechen? Vielleicht wäre ja sogar ein kleines Foto oder ein Autogramm drin! Der ganzen Freude und Hoffnung zum Trotz, versuchte ich mich so weit es ging zu beherrschen und meine Erwartungen nicht bis ins Unendliche hoch zu schrauben. Denn je höher die Erwartungen, desto größer könnte auch die Enttäuschung sein (oder wie Count Dooku es sagen würde "Double the courage, double the fall"). Das hielt mich aber trotzdem nicht davon ab meine Transformers DVD (im edlen Pappschuber) und den extra für das Event gekauften silbernen Edding vorsichtig in eine kleine Tchibo Tüte hineinzulegen und in einer Schlafhose einzuwickeln. Man weiß ja nie.



Tchibo ist dein bester Freund :D

 
10:30 Uhr - Zusammen mit einem Typen, mit dem ich nach Berlin fahren würde, saß ich in einem gigantischen, fetten Mercedes Benz, der in Sachen Komfort kaum zu übertreffen war und wartete auf eine weitere Mitfahrerin, die aber nicht mehr kam.
Kurz darauf fuhren wir dann vom Hamburg Hauptbahnhof los Richtung Berlin. "Nur noch ein paar Kilometer bis zur Deutschlandpremiere!" ging mir durch den Kopf und auf der Fahrt stellte ich fest, dass meine Freude wirklich keine Grenzen kannte; weder der Kilometer lange Stau auf der A25, noch die teilweise sehr trockenen Gespräche mit dem Fahrer, noch die unglaublich Hitze oder der Drang die ganze Zeit zu Kacken konnten mich von meiner Freude abbringen. Dafür machten sie mich Stunde für Stunde immer schlapper und hungriger. Ich spürte wie die vorangegangene schlaflose Nacht langsam aber sicher ihre Wirkung zeigte. Ich konnte es also kaum noch erwarten, endlich aus dem elenden, wenn auch sehr bequemen Auto auszusteigen! Aber bis es soweit war, mussten wir noch ein paar Stunden warten…. Snap…!



Berlin Berlin


14:20 Uhr - Finally! Endlich am Berliner Hauptbahnhof angekommen, rannte ich zu aller erst zum nächsten Burger King (HUNGER!!!), holte mir ein gigantisches Crispy Chicken Menü, setzte mich an einen Tisch und stopfte mir so viel in den Mund wie es nur ging. Leider musste schnell feststellen, dass ich nach der Tüte Pommes (!) bereits völlig satt war. Ein wenig frustriert über meine vorschnelle Sattheit, zwang ich mich trotzdem den übrigen Burger in meinen Mund zu stopfen.
Nachdem alles weg war, ging es auch schon weiter Richtung S-Bahn. Denn laut Ablaufplan, den ich ein paar Tage vorher zugeschickt bekam, fing die Akkreditierung am Pressecounter beim Sony Center am Potsdamer Platz bereits um 15:30 Uhr an.

15:15 Uhr - Meinem schlauen, zerknitterten Zettel folgend, fuhr ich etwas ermüdet zum besagten Ort. Nach ein paar Minuten Fahrt sowie unzähligen Gängen und Verzweigungen, von denen die meisten ins Nirwana führten (Übertreibung), kam ich endlich am Sony Center an. Doch was ich dort sah, zauberte all meine Müdigkeit und Wehleidigkeit von einem Moment auf den anderen weg; ein riesiger roter Teppich erstreckte sich über ein bezaubernd großes Feld, überall hingen gigantische Transformers Plakate mit der Überschrift "Deutschlandpremiere" und wohin man nur sah standen Menschen zusammengequetscht hinter den Absperrungen, hoffend, dass sie glücklich genug sind Autogramme von den Stars zu bekommen. Die Horde wurde gut von den unzähligen Security Leuten im Auge behalten. Ein riesiges Decepticon Logo schmückte den Podest, auf dem die Promis später herumstehen und Interviews geben würden. Erst jetzt wurde mir wirklich klar, wo ich mich befand: Auf der Deutschlandpremiere von „Transformers: Revenge of the Fallen“ und es war genau so wie man es sich immer vorgestellt hat; Pompös und geil!



Awesome shit!!!


Nachdem ich ein paar hübsche Fotos schoss, ging es für mich auch schon wieder weiter zur Akkreditierung am Pressecounter. Wie abgesprochen ging zum Restaurant "Lindenbräu".



Der Pressecounter

15:30 Uhr - Ich musste erst ein bisschen nach dem Treffpunkt suchen, da nirgendwo protzig ">>>HIER ZUM PRESSECOUNTER!!!!<<<" stand und man mich darum bat "bitte durch den Hintereingang (!)" zu gehen...... wie geheimnisvoll! Wie sich am Ende herausstellte, war das Lindenbräu ein einfaches, kleines Kabuff und direkt am Hintereingang war ein kleiner, schnell zusammengeschusterter Tresen, der mit ein oder zwei mehr oder weniger jungen Frauen bestückt war. Nicht sehr überzeugend. Ich musste auch zu meinem Erstaunen feststellen, dass neben den beiden Tresenfrauen und einer etwas älteren, dickeren Frau sonst keiner da war. Also nahm ich mir schon mal ein kleines Presseheft, saß mich irgendwo in die Ecke hin und wartete.

Nach einer halben Stunde kam dann auch endlich Mr. P an, der extra aus Trier nach Berlin gefahren ist. Awesome. Musste ich endlich nicht mehr alleine warten. Um der Langeweile nicht überdrüssig zu werden, schnappten Mr. P und ich ein paar Weißwürste, Brezeln und Orangesaftschorle.



Waischwurscht


Als dann nach und nach die ganzen Presseleute eintrudelten, dachte ich nur "Wow! Gleich fängt es an :D". Ich habe mir eine große Besprechung mit einer leitenden Person und großer Rede à la Barack Obama vorgestellt und ganz viel Trubel und what not. Hätte ich doch nur gewusst was „Akkreditierung“ überhaupt bedeutet. Am Ende war’s nur ein langweiliges Schlangestehen, um sich irgendwelche dummen gelben Papierbänder ans Handgelenk kleben zu lassen. Öde…
Nachdem ich mich mit einer Tresenfrau unterhielt, stellte sich auch noch heraus, dass wir gar nicht dort hätten sein müssen, da Presse und "Gewinner" (so nannte sie uns) strikt voneinander getrennt werden müssten... verfickte Scheiße!! Ferner wurde mir auch gesagt, dass ich trotz des Gewinns wohl kein Meet & Greet mit den Stars haben durfte. Es wäre einfach nicht im Gewinn mit drin gewesen, so die Dame.

Dahin waren meine Träume... aber ich redete mir immer wieder ein, dass die Hoffnung zuletzt stirbt! Und immerhin hatten wir wenigstens ein paar Pressehefte und eine Promi Gästeliste schon einmal einsacken können. Aber wie Asiaten manchmal eben so sind, wollten wir MEHR! Auf unsere Frage hin, ob wir nicht auch noch ein paar kleine Anhänger und so mitnehmen durften, bekamen wir nur ein staubiges "Nein" als Antwort. Wieder wurde uns die strikte Trennung von Presse und Gewinnern genannt. Schade.



Auf der Suche nach etwas Interessanten

16:40 Uhr - Nach dem enttäuschenden Pressegedöns gingen Mr. P und ich erst einmal ein bisschen herum, um uns die Umgebung etwas genauer anzuschauen und noch mehr Fotos zu schießen. Man will doch später auch etwas zum Angeben haben. Bis 17:30 Uhr haben wir immerhin Zeit gehabt, denn ab da war Einlass für die Premierengäste.
Es gab wirklich nichts, was nicht auf die Deutschlandpremiere hingedeutet hätte: eine große Menschenmasse, überall Poster, der rote Teppich, und ein GIGANTISCHES TRANSFORMERS PLAKAT!!! Das Plakat war wirklich so groß, dass man es kaum in Worten beschreiben kann.



Der kleine schwarzblaue Punkt bin ich!


17:30 Uhr - Nachdem wir von einem Security Mann auf Englisch (warum auch immer auf Englisch) darüber informiert wurden, dass die Wahrscheinlichkeit ein Autogramm von den Stars zu bekommen am Eingang tatsächlich am geringsten sei, gingen wir zum Gästecounter, um endlich unsere Karten abzuholen. Der Counter war letztendlich auch nur ein weißes Zelt und innen drin gab es viele kleine Laptops, die von hübschen Frauen bedient wurden.
Überraschenderweise bildete sich bereits eine kleine Schlange vor dem weißen Zelt. Wir stellten uns hinten an und bemerkten erst jetzt was für eine buntgemischte Gruppe es doch war: eine komische deutsche pseudo j-pop/-rock Band, von der jedes Bandmitglied aussah wie ein Mädchen mit Stoppelbart, langhaarige Heavy Metal Typen, sehr elegant gekleidete Personen und so weiter und so fort. Es war ein sehr merkwürdiger Anblick. Aus irgendeinem Grund hat aber jeder von denen ein Gesicht gemacht, als würde die Welt bald untergehen. Da fühlte man sich schon ein wenig "out of place" mit seinem strahlenden Grinsen und Rumgehüpfe. Warum die Leute aber allesamt traurig schauten war mir schleierhaft...



Der Gästecounter. Voll unspektakulär!!!


Nach ein paar Minuten bekamen auch wir endlich unsere Karten. Doch wohin sollten wir jetzt hingehen? Über den roten Teppich werden wir doch kaum rüber laufen, dachte ich mir. Um etwas schlauer zu werden, lauschte ich also dem Gespräch eines Security Menschen und ein paar Leuten: "Sie müssen hinter der Absperrung zum Kino gehen. Einmal genau DA durch", sagte der Security Mann und zeigte an der Absperrung vorbei. Plötzlich schaute er uns an, lächelte und sagte nur "SIE gehen selbstverständlich auf dem roten Teppich!".
WOW! Ich fühlte mich so geehrt einer der wenigen zu sein, die über den roten Teppich gehen durfte. Wenige Momente später befand ich mich dann auf der Spielwiese von so vielen Promis, Stars und Helden.



Ich mit meiner Deutschlandpremiere Karte :D



Der Rote Teppich

17:40 Uhr - Auch wenn es nur ein großes, rotes Stück Stoff gewesen ist, dem viel zu viel Symbolik zugesprochen wird, war es trotzdem ein wundervolles Erlebnis darauf herumzustolzieren und höhnisch über die Leute zu lachen, die hinter der Absperrung standen und vor Neid auf uns schauten.... MUAAAHAHAHAHAHAAHAAHAHAHAAA ... *räusper*. Es war schon ein phänomenales Erlebnis.
Auf dem Weg zum Kinoeingang trafen wir auch den Pro7 Menschen Steven Gätjen, der das ganze Event moderierte. Leider hat er uns völlig ignoriert... ganz im Gegensatz zu den ganzen Kameramenschen, die uns beim Teppichgang gefilmt haben (wir wurden auf einem großen Bildschirm gezeigt... YEAH 8D).



Jaaa! Beneidet uns 8D



Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Nachdem ich wie ein aufgeregter Wahnsinniger mit meiner Kamera wie wild in der Luft herumgefuchtelt habe, um möglichst viel auf meiner Digitalkamera zu bannen, kamen wir auch schon beim Eingang vom Kino an. Mal abgesehen vom riesigen Banner und den ganzen Security Leuten (AGAIN), war das Ganze eher unspektakulär.
Von Minute zu Minute tummelten sich die ganzen Premierengäste am Eingang. Ich schaute raus auf den Roten Teppich und bemerkte, dass ich vom Kinoeingang die Stars eigentlich überhaupt nicht mehr sehen geschweige denn fotografieren könnte. Also fragte ich einen der großen, bärtigen Türsteher, ob wir denn später noch die Möglichkeit bekämen die Stars hautnah zu sehen und vielleicht sogar Autogramme zu bekommen. Zwar hämmerten sich immer wieder die Worte der Tresendame von der Akkreditierung in meinen Kopf, aber ich wollte, ich konnte meine Hoffnung nicht einfach aufgeben. Der Türsteher sagte mir freundlich, dass es vor der Kinovorstellung auf jeden Fall noch eine Bühnenpräsentation gäbe, bei der auch die Stars mit dabei sein würden. Allerdings, so der Herr, sei es eher unwahrscheinlich, dass man ein Autogramm bekäme. Um aber die Chancen zu maximieren, so schlug er vor, solle man sich in die vorderste Reihe setzen. Denn wer weiß, vielleicht drücken die Stars ja ein Auge zu. Die einzige Alternative wäre die, draußen am Rande des roten Teppichs zu stehen und einfach zu hoffen. Aber man könne für nichts garantieren.
„Shit“, war das erste was mir dazu einfiel. Sollte ich nun draußen neben den unzähligen Menschen stehen, in der Hoffnung, dass ich ein zusammengekrickeltes Autogramm bekomme, aber dafür eventuell ein paar „schöne“ Fotos machen kann, oder sollte ich lieber im Kino warten, wo die Wahrscheinlichkeit geringfügig größer war? Ich entschied mich für Letzteres. Denn, wenn es schon eine Bühnenpräsentation nur für die Premierengäste gibt, dann kann man da doch bestimmt auch fantastische Fotos schießen und wer weiß! Vielleicht ist ja auch ein Autogramm drin.
Hätte ich nur vorher gewusst, wie sehr ich mich in der Hinsicht doch geirrt habe.

Steven Gätjen Ô_ó


17:50 Uhr – Mr. P und ich verabschiedeten uns vom netten Türsteher und gingen Richtung Saal. Doch bevor wir überhaupt die Treppen zum unteren Geschoss betreten konnten, wurden wir vorher aufgefordert alle elektronischen Sachen bei der Garderobe abzugeben. VERFICKT! Nach längerem Überlegen gaben wir dann doch alles ab, was elektronisch ist oder hätte sein können. Es war nun kein tolles Superfoto mehr drin, aber vielleicht ja dafür ein Autogramm! Also gingen Mr. P und ich nur noch mit meiner DVD und dem Edding unterm Arm zum Untergeschoss.
Dort angekommen wurden wir von erschreckend vielen gigantischen Metall-Detektoren sowie einer Horde von Security Leuten begrüßt. What the fuck. Von woher haben die nur diese ganzen Leute bitte her, fragte ich mich berechtigterweise. Wie erwartet, wurde ich von unten bis oben, Zentimeter über Zentimeter durchsucht, was einem irgendwie das Gefühl gab, ein Schwerverbrecher zu sein. Da ich aber nichts zu verbergen hatte, hatte ich also auch nichts zu befürchten, so glaubte ich zumindest. Tatsächlich hat man mich aber schräg und böse angeschaut, als man meine DVD in meiner Hand entdeckte. Ich wurde dazu aufgefordert die DVD doch bitte oben bei der Garderobe abzugeben. WAS ZUM VERFICKTEN GEIER?!??! Als könnte ich mit einer DVD mit Pappschuber ohne weitere Geräte einen Film aufnehmen oder jemanden fürchterlichen Schmerzen zufügen. Sichtlich erbost diskutierte ich mit dem Security Typen und nach kurzer Zeit und mit Unterstützung von einer netten Kellnerin, sah der Mann diesen Irrsinn auch ein und ich konnte mich endlich etwas umschauen.



Cinema Time!

18:12 Uhr – Ich beruhigte mich schnell wieder und blickte in den prachtvollen Flur des Kinos. Es hatte ein sehr schönes Ambiente. Ein kühles, bläuliches Licht beschien den Flur, und überall standen verstreut runde Tische, auf denen diverse Transformersfiguren standen und die Gäste an ihren Getränken nippten. Doch von einem Moment auf den anderen wurde ich schlagartig nervös, schnappte mir ein Sektglas, das mir eine Kellnerin anbot, schlürfte dran und spielte wie besessen mit einer Transformer Figur herum. War es wirklich so klug hier zu sein und nicht oben am dem roten Teppich? Ich wusste es nicht, aber ich hoffte einfach auf das Beste.
Da ich es kaum mehr aushalten konnte, entschlossen Mr. P und ich uns ins Kino zu setzen, ich ganz vorne und Mr. P in der Mitte, wo er uns die besten Plätze frei hielt. „Vorne…“, so dachte ich „vorne ist wohl wirklich der beste Platz, um ein Autogramm zu bekommen“. Ich musste jedoch schnell feststellen, dass ich völlig einsam in der vordersten Reihe saß. Aber wen wundert’s, musste ich doch meinen Nacken über 90° nach hinten biegen um überhaupt die komplette Leinwand sehen zu können.
Um das Warten für die Gäste angenehmer zu machen, wurden auf der Leinwand Trailer zum und Szenen vom Film sowie Live Aufnahmen von dem, was auf dem Roten Teppich gerade passierte, gezeigt. Nach ca. 20 Minuten fielen dann endlich die langersehnten Worte: „Ich habe soeben die Nachricht erhalten, dass die Stars in weniger als zwei Minuten hier eintreffen werden“, sprach Steven Gätjen in die Kamera. Mein Herz fing plötzlich laut an zu Pochen… Und dann sah ich sie auf der Leinwand wie sie aus ihren Limousinen ausstiegen: Megan Fox, Shia Labeouf und Michael Bay. Die Leinwand flimmerte vor lautem Blitzlichtgewitter. „Oh mein Gott! Gleich ist es soweit“ lachte mein Herz.



Shia Labeouf, Megan Fox und Michael Bay


19:01 Uhr – Ich beobachtete schon seit einer geschlagenen halben Stunde über die Leinwand, wie die Stars irgendwelche Fotos, Poster und Spielzeugfiguren in Eile und völlig lieblos mit Autogrammen voll schrieben. Ihre Signierungen sahen zum Teil tatsächlich aus wie Sterne oder Striche. Doch trotz der langen Zeit des Wartens, wollte meine Nervosität einfach nicht verschwinden. Würden mir die Stars überhaupt auch nur einen Funken Aufmerksamkeit schenken? Mittlerweile leistete mir auch Mr. P Gesellschaft und versicherte, dass unsere Jacken unsere guten Plätze weiter oben im Auge haben würden. Nicht gerade sehr beruhigend.
Nach weiteren fünf Minuten war es endlich soweit! Herr Gätjen kündigte an, dass die Stars sich auf den Weg zum Kino befänden. Mein Herz schlug höher und höher. Ich nahm mir fest vor ALLES in meiner Macht stehende zu tun, damit Fox und Co mich bemerken! Ich konnte nicht mehr aufhören zu grinsen und hippelte vor Freude und Aufregung auf meinem bequemen Kinositz herum.
Doch was in Gottes Namen war DAS??? Plötzlich stürmten aus heiterem Himmel alle möglichen Pressefuzzis das Kino, drängelten sich vor die erste Reihe und versperrten mir somit den kompletten Blick auf die Bühne. Was zum Henker sollte das? Von der Seite sah ich schon Security Männer antanzen und die ersten Leute, die ebenfalls in der ersten Reihe Platz saßen, wurden verscheucht. Die Pressemenschen bräuchten Platz, so die Begründung. „ZOMG! Ich kann doch nicht einfach so meinen ‚tollen’ Platz für irgendwelche Presseheinis aufgeben!“ schoss mir nur noch durch den Kopf. Unverhoffte hörte ich die Frage: „Hey ihr da! Seid ihr von der Presse??“. Ich Herz blieb stehen. Die einzige… die EINZIGE Möglichkeit die mir blieb war die Lüge! Ich musste lügen was das Zeug hielt, ansonsten würde ich es den Rest meines Lebens bereuen.
Seriös starrte ich zum grimmig schauenden S. Mann rüber. Unsere Blicke trafen sich. Ich öffnete meinen Mund, doch das einzige was raus kam war ein verunsichertes „……jaaaaah“!?!? Doch zu meiner Überraschung antwortete der Mann scheinbar zufrieden mit einem „okay“ und ging weg. Ich konnte mein Glück kaum fassen, grinste vor Freude Mr. P an und wollte ihn vor Freude wie verrückt schütteln, bis wir plötzlich von einem weiteren Security Mann angesprochen wurde, der direkt vor uns stand: „Stehen Sie bitte auf. Die Presse Leute …“, mein Gehirn setzte vor lauter Enttäuschung aus. Ich sah zwar wie sich die Lippen des Mannes langsam bewegten, aber das einzige was ich hören konnte war „Blah blah blah blah blah blah blah blah“…

Unglaublich frustriert saßen Mr. P und ich uns eine Reihe weiter nach hinten. What the fuck… von dieser Position hat man doch überhaupt keine Chancen, so meine Gedanken.




19:08 Uhr – Die erste Reihe war nun komplett besetzt und ich saß mit Mr. P ca. 6 Meter von der Bühne entfernt gaaaaaaaaanz weit an der Seite mitsamt DVD und Edding in der Hand… es war hoffnungslos. Steven Gätjen betrat die Bühne und der komplette Saal versank in absoluter Stille. Nach kurzem banalem Gerede über „Großartiges Kino“ und „Revolutionäre Action“ kam endlich der erste Star auf die Bühne: Michael Bay, Regisseur von „Transformers“ und weiteren Blockbustern wie „Armaggeddon“ und „The Rock“. Als zweites betrat Shia Labeouf die Bühne und zu guter Letzt die entzückende, wundervolle Megan Fox! Die Menge tobte und applaudierte so laut wie sie nur konnte, so als würde es nichts Schöneres und Besseres auf der Welt geben, als die Stars in voller Pracht zu sehen. Die Stars sprachen ein wenig über Berlin, wie sehr sich doch freuen würden in der Hauptstadt Deutschlands sein zu dürfen und nebenbei machten sie noch ein paar Scherze. Allerdings konnte ich mich nicht so wirklich auf ihre kleine Ansprache konzentrieren. Ich war viel zu sehr damit beschäftigt einen richtigen Zeitpunkt auszumachen, in welchem ich laut auf die Bühne zu gröhlen und dabei meine DVD in die Luft halten würde. So etwas zu machen, während einer der Stars spricht, wäre etwas unhöflich, so meine Meinung. Also wartete und beobachtete ich geduldig.

Plötzlich war die Ansprache der Stars fertig und das große Blitzlichtgewitter fing an. „DAS IST MEINE CHANCE“, schrie mein Kopf. Wie eine Rakete schoss ich von meinem Sitz nach oben und ich schrie aus voller Kehle „MICHAAAAEL!!! SHIAAA!.... eh… FOOOOOOOOOX“ und wedelte mit DVD und Stift in der Luft herum. Sie ignorierten mich. Ich schrie noch einmal so laut es ging „MIIIIIIIIICHAAAEL!!!!“ doch es war zwecklos. Ich schaute zu meiner rechten Seite und sah schon wieder einen Security Mann, der mit einer ruhigen Handbewegung signalisierte, dass es doch keinen Zweck hätte und ich mich bitte setzen sollte. Enttäuscht setzte ich mich wieder hin, meine DVD und meinen Stift in der rechten Hand klemmend.
Mein Seufzer wurde vom hohen Geräuschpegel des Saals übertönt. Doch obwohl ich sehr enttäuscht war, lächelte ich noch einmal zu Fox, Bay und Labeouf und applaudierte noch einmal laut für die Stars, die die Bühne verließen und die ich wohl vorerst nicht mehr wieder sehen werde. „Na ja“, sagte ich mir selbst. „Wenigstens kann ich später nicht von mir behaupten, dass ich es nicht versucht habe“. Ich versuchte mich ein wenig zu trösten.

Mr. P schlug vor zu unseren Plätzen weiter oben hinzugehen. Und während wir die paar Stufen nach oben gingen, wurde der Saal langsam dunkler, es wurde Still, auf der Leinwand flimmerte das grelle Licht des Projektors: der Film fing an.



Nach dem Film

21:20 Uhr – Ich ging mit sehr gemischten Gefühlen aus dem Kinosaal. Zum einen hat mich die Action so sehr in Freude setzen können, dass mein Herz beinahe in Stücke zerfetzt worden wäre und zum anderen konnte ich einfach nicht den durch und durch dämlichen… wirklich DÄMLICHEN Humor vergessen. Während ich mir die Highlights und Mankos gleichermaßen durch den Kopf gehen ließ, fielen mir wieder einmal die ganzen merkwürdigen Gestalten auf, die ebenfalls zu den Premieregästen gehörten: Die schwuletten J-Pop / J-Rock Band (wie sich herausstellte hießen die „Cinema Bizarre), posierend vor der Kamera, ein Promi (dessen Namen ich mir gerade entfallen ist) mit einem Transformers-Cap auf der Birne, der ebenfalls lächerlich vor der Kamera posierte…. und tatsächlich auch Oliver Kalkofe, wie er mit ein paar Typen plauderte. Aber ansonsten alles sehr uninteressant. Wer er kennt schon alle diese deutschen B-Promis, die einmal im Fernsehen auftauchen und dann nie wieder?

Auch wenn dort scheinbar nur Idioten herumliefen, dachte ich mir, ich könnte jetzt wenigstens Fotos vom Kino machen, was mir ja vorher verwehrt wurde. Also ging ich wieder einmal hin zu irgendeinem Kino Mitarbeiter und gefragt, ob ich denn Fotos machen dürfte, da ja immerhin die Vorstellung jetzt zu Ende war und man nichts mehr zu befürchten hätte. Doch aller Logik zum Trotz wurde dies abgelehnt. Es sei allgemein nicht erstattet Fotos zu machen…. WARUM??? Haben sie solche große Angst, dass ich den Flur, den Sekt oder all das Popcorn fotografieren könnte?!?

Ein wenig verbittert gingen Mr. P und ich dann wieder nach oben, um unsere Sachen bei der Garderobe abzuholen. Dort angekommen schaute ich auf den kleinen Schnipsel mit der Nummer, den ich aus der Hosentascher herauszog. Wäre doch lustig, wenn ich den Schnipsel als Erinnerung behalten könnte, dachte ich mir. Also fragte ich die Frau an der Garderobe, ob das denn machbar wäre. „Nein“ war die trockene Antwort und auf die mehr als nur verständliche Frage „Wa…wa….WARUM??!?!?!?“ antwortete sie nur mit irgendwelchem Dummsinn, von wegen, dass es aus technischen Gründen nicht machbar wäre…. Wow! Sehr überzeugend.
Notiz am Rande: Die Nummer auf dem Zettel war übrigens die 237.



Sony Center by night!


21:20 Uhr – Der rote Teppich war wie ausgestorben und rund ums Sony Center war es leer. Während P und ich noch einmal den Film Revue passieren ließen, Blödsinn machten (PHOTOBOOOOOMB!!!!!) und durch die Gegend spazierten, trafen wir auf einen alten „Bekannten“: den deutsche Schauspieler Oliver Korittke. Lässig stand er dort in seinem Sakko, unrasiert und mit einer Mütze auf seinem Kopf. Für die, die sich nicht mehr daran erinnern sollten: Oliver Korittke war einer der Juroren beim Transformers Videowettbewerb von der GEE 2007. Vor zwei Jahren schwitzten P und ich Schweiß und Blut, um den ersten Platz zu ergattern, aber bekamen leider nur den vierten, was schnell dazu führte, dass wir Herrn Korittke die Schuld in die Schuhe schoben. Nun sind zwei Jahre vergangen und der Groll gegen ihn war verflogen. Aber irgendwo gab es dann doch noch einen bitteren Beigeschmack, als wir ihn so sahen. Trotzdem entschloss ich mich ihn anzusprechen und es gab eine kleine, nette Unterhaltung über den Film, den Wettbewerb und was halt noch so zum Smalltalk dazu gehört. Es war sehr schön zu sehen, dass wir nicht die einzigen waren, die beim Gedanken an den Humor des Films nur noch den Kopf schütteln konnten. Korittkes Freundin allerdings hat unsere Abscheu nicht so ganz verstanden. Hier das Gespräch:

Korittke: „Und? Wie fandet ihr den Film?“
Ich: „Ziemlich… explosiv!“
Korittke: „Explosiv trifft es wohl am Besten“
Ich: „War schon cool. Aber meine Güte… es gab schon einige echt…. merkwürdig
‚witzige’ (im Sinne von bescheuerte) Szenen im Film… ich sage nur ‚Bälle’“
Korittke: „Was für Bälle?“
Mr. P: „Bei Devastator“
Korittke: „Oh mein Gott… DIE Bälle… oh my……………..“
Alle drei: *Augen verdreh*
Korittkes Freundin: „AHHH! Ja die Szene war TOTAL lustig :D Ich hab mich kaputt gelacht!!!“
Korittke: „…………………………….“ <_____< *von seiner Freundin wegdreh*
Mr. P & ich: „…………………………….“ <_____< *seine Freundin anstarr*

Hach ja XD Aber süß sah sie schon aus und sie schien auch sehr charmant zu sein x)



Mr. P, Oliver Korittke und ich


21:40 Uhr: Mr. P und ich vergaßen völlig, dass wir ja noch zur Premierenparty eingeladen wurden! Sie sollte im Ehemaligen Fernmeldeamt stattfinden und es wurden auch ziemlich viele Gäste erwartet. Oliver Korittke konnte leider nicht mitkommen, da er und seine Freundin am nächsten Tag wohl schon sehr früh aufstehen mussten, um zu arbeiten. Also verabschiedeten wir uns von ihm und gingen direkt zum Shuttlebus, der uns zur Party hinbringen sollte.


PARTYTIME!!!!!


21:45 Uhr: Nach einer relativ kurzen Fahrt durch die nächtliche Stadt (was übrigens ein sehr schönes Erlebnis war), standen wir auch schon vor dem Eingang des Ehemaligen Fernmeldeamt, dem Ort wo die dicke Party sein sollte! Wie auch schon beim Sony Center deutete alles darauf hin, dass hier die Transformers-Post abgehen würde: Poster, Projektoren die groß „TRANSFORMERS“ an die Wand warfen, ein kleiner Roter Teppich mit Absperrung und natürlich wieder einmal sehr sehr viele Security Menschen…… WAS IN GOTTES NAMEN HABEN DIE VERANSTALTER NUR FÜR PARANOIDE WAHNVORSTELLUNGEN?????? Egal!



Da waren ÜBERALL Security Leute! AGAIN!!!


Alles fotografierend, was uns in die Quere kam, gingen wir dann hinein. Diesmal schissen wir aber auf die dumme Garderobe und nahmen Rucksäcke und alle möglichen technischen Scheiß, den wir hatten, mit. Nach einigen Treppenstufen kamen wir auch endlich da an, wo sich unzählige Menschen versammelt haben, um zu feiern, zu saufen, zu essen und vor allem zu tanzen. Awesome. Der außerordentlich große Raum wurde mit dunkelblauen Licht beschienen und hier und da gab es auch ein paar farbliche Kontraste. Das Schwarzlicht ließ die ganzen Mountain Dew Flaschen grün leuchten und in Summa sah das alles schon wirklich faszinierend aus. Wir ließen keine weitere Sekunde verstreichen und mischten uns ins Volk.

Das erste was mir auffiel, waren die zum Teil ziemlich großen Paletten mit kleinen Leckereien. Unter anderem gab es auch kleine runde, Keksförmige Sachen, die ein bisschen wie Brot mit Leberwurst schmeckten, aber irgendwo dann doch etwas völlig anderes waren. Ebenfalls sehr auffällig waren die ganzen Köche, die in der Ecke standen und live Essen zubereiteten. Allerdings wurden ihre Kochkünste auf das Nötigste reduziert, sodass sie sich nur auf die Zubereitung von labbrigen Hawaii Toasts, Chicken Wings und Pizza konzentrieren mussten. Geschmeckt hat es trotzdem.



Hurgh... da kriege ich hunger!


Interessant war auch, dass ein paar Gogo Dancer, die aussahen wie die Typen aus Starlight Experss, auf kleinen separaten Bühnen zu einem Transformers Remix tanzten und herumhampelten. Unter den Tänzern war auch eine hübsche junge Frau dabei, die mit einem großen Metallstab bestückt war und wirklich ziemlich gut… na ja… „kämpfen“ konnte. Was das alles mit Transformers zu tun hat? Ist doch klar! Jeder Transformer würde doch mit einem Stab wild durch die Gegend kicken und schlagen! Allen voran Optimus Prime :D… im Ernst, es war schon wirklich sehr merkwürdig, wenn auch lustig anzusehen.



Gogo Dancer in der Menschenmasse


Nachdem wir uns mit ein paar Mountain Dews irgendwo hingesetzten, bemerkten wir erst jetzt, dass ganz viele neue Transformers Figuren im Raum verteilt herumlagen. Also nahmen wir uns ein paar und spielten damit herum. Es dauerte nicht lange, bis wir uns an den Figuren satt gespielt hatten, und die Gier nach mehr brodelte in uns. Wir brauchten mehr „Stoff“!!! Also schlichen wir wie die Jäger auf der Suche nach Beute durch die Gegend, aber leider vergebens. Vermutlich wurden die meisten Figuren von anderen bereits mitgenommen. Sehr ärgerlich. Also beschränkten wir uns wieder auf die Suche nach Alkohol und Essen.



Moutain Dew - It's the only choice!


Doch als wir gemütlich zwischen in der Menschenmasse herumwanderten, schrie Mr. P plötzlich wie ein kleines Mädchen auf: „*GASP*…. Da…. da steht Michael Bay!!!!“. Ich wusste erst nicht was er meinte, schaute in die Richtung in der sein Finger zeigte und mit einem Mal riss ich meine Augen auf und mein Kinn rutschte in bodenlose Tiefe. Da stand er! Michael Bay, der Jedi Meister höchst persönlich, mit einem Astra in der einen Hand, und die andere in der Hose steckend. Er sah genauso aus wie man ihn immer in Videos oder auf Bildern gesehen hat und er unterhielt sich mit irgendeinem Paramount Typen (zumindest glaube ich, dass er von Paramount war).
Vor lauter Nervosität zitterte ich wie verrückt. Ich wusste einfach nicht was ich machen sollte. Nach einem kurzen Augenblick fasste ich dann endlich Mut, ging langsam und so seriös wie es nur ging zu ihm hin und sprach ihn an. Leider war seine Gegenwart so einschüchternd, dass ich nur noch irgendeinen Dummsinn vor mich hinbrabbeln konnte, den ich jetzt nicht mehr so ganz zusammen kriege. Ich erzählte ihm, wie geehrt ich doch sei ihn persönlich zu treffen und dass ich ein sehr großer Fan von seinen Filmen war. Nach einem kurzen „Hi“ von ihm, schüttelten wir die Hände. Cool wie er war, fragte er dann nur noch:

"D'you want me to sign something up for you or what?" *cool*



EXPLOSIONS!!!!


Natürlich wollte ich, dass er mir ein Autogramm gibt! Fröhlich und aufgeregt nickte ich ihm zu, warf Mr. P mein Mountain Dew und mein Chickenwing zu, riss mein Rucksack auf und suchte nach der DVD… und suchte… und suchte… und suchte… und fand sie einfach nicht. Schlau wie ich war, habe ich die DVD zuvor natürlich gaaaaanz unten in meinem Rucksack verstaut, sodass ich nur mit viel Mühe sie wieder hochkramen konnte. Während immer mehr Sekunden verstrichen und ich mich mittlerweile auf dem Boden hingekniete, entfernte sich Michael Bay immer weiter von mir. GEFUNDEN! Ich holte die DVD vorsichtig heraus. Das einzige was ich noch brauchte war mein Edding. Leider musste ich auch erst einmal nach ihm suchen. Nach einigen Sekunden war ich endlich bereit und hielt DVD sowie auch den silbernen Edding in meinen Händen. Ich ging wieder zu Herrn Bay und gab ihm die Sachen. Er lächelte mich freundlich an. Doch aus irgendeinem Grund bekam er den Stift einfach nicht auf. Er zog und zerrte an der Kappe, aber sie wollte sich einfach nicht lösen. Vor lauter Unsicherheit entschuldigte ich mich dafür und wollte ihm den Stift öffnen, ließ es aber dann doch lieber, weil das vermutlich auch nicht gerade gut rüberkommen würde. Nachdem Bay das Bier aus der linken weglegte, konnte er auch endlich die Kappe entfernen. Langsam und geschmeidig signierte er die DVD. Keine Sternchen, keine hässlichen Striche. Ganz ordentlich und sauber. AAAAAAAAAAAAAAAAWWWWEEESOOOOOOMEEE!!!

Als wäre das nicht genug Stress gewesen, fragte ich ihn noch, ob Mr P und ich mit ihm ein Foto machen könnten. Kurz und knapp antwortete er mit „sure“ und nach ein paar weiteren kleinen Fauxpats stellten wir uns neben Bay und er legte mir seine Hand auf seine Schulter. CLICK! Das Foto war gemacht!



Oh man, gucken wir scheiße....


Wir bedankten und verabschiedeten uns von Michael Bay und gingen weg. Wie kleine aufgeregte Kinder hielten Mr. P und ich es einfach nicht mehr aus und rannten förmlich von der Party weg. Unser Glück kaum fassend schauten wir uns dann draußen immer und immer wieder das Autogramm und das Foto an. Es war einfach zu viel Aufregung, also fuhren wir glücklich und zufrieden mit der U-Bahn von der Party weg, hin zum Hostel. Immer wieder sagten wir uns, wie unglaublich dieser Tag doch gewesen ist. Die ganze Fahrt über mussten wir vor Freude grinsen.



Aftermath:

0:45 Uhr: Ich lag in dem nach Schweiß stinkenden Bett vom Hostel-Zimmer und schaute auf die Decke. Es fiel mir sehr schwer einzuschlafen, einfach weil die Aufregung immer noch anhielt. Zu unglaublich war die Tatsache, dass ich auf dem Roten Teppich entlangging. Zu unglaublich, dass ich als einer der ersten Menschen in Deutschland den neuen Transformers Film sehen durfte. Zu unglaublich, dass ich Michael Bay höchstpersönlich begegnet bin. Und obwohl es nach schweiß stank, es unglaublich heiß war, ich nicht schlafen konnte und alles so unglaublich laut war. Nichts davon konnte mir meine Freude nehmen.




EDIT:

NO FUCKING WAY XDDDDDDDDD Gestern wurde ein kleines Transformers Special auf Pro7 gesendet und tatsächlich bin ich an einer Stelle ganz kurz zu sehen! Man sieht wie ich auf meine Digitalkamera schaue um abzuchecken obs denn gute Fotos geworden sind. Man erkennt zum einen meine Chucks sowie meine Jacke und meinen Rucksack XDDDDDDDDDDDDDDDDDDDD Das ist zu blöd um wahr zu sein XD

Schaut einfach selbst bei 9:18 im zweiten Teil des Specials XDDD~


[The Silencer]
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Nur noch 1 Tag! [13 Jun 2009|01:00am]
[ mood | happy ]

Wie einige von euch eventuell bereits wissen ist am 14. Juni in Berlin die Deutschlandpremiere vom langerwarteten Sommerblockbuster "Transformers - Revenge of the Fallen" oder zu Deutsch "Transformers - Die Rache". Superstars wie Shia Labeouf, Megan Fox und natürlich der allzeit beliebte Michael Bay werden dort zu Gast sein und, wie es sich natürlich für Superstars gehört, über den roten Teppich gehen. Wohin man nur sieht wird es Blitzlichtgewitter geben und alles ist in glamouröser, festlicher Stimmung getaucht. Und genau an diesem Ort, und wirklich nur dort, wird zum ersten Mal in ganz Deutschland "Transformers 2" vor einem großen Publikum gezeigt.

Wer möchte nicht dort sein und dieses atemberaubende Schauspiel genießen?

Ich für meinen Teil gehöre natürlich zu den Menschen, die fast alles dafür tun würden, um wenigstens für einen kurzen Augenblick den Duft eines solchen Events genießen zu dürfen. Und da ich nicht tatenlos auf irgend ein Wunder warten wollte, habe ich mich dazu entschlossen einfach an allmöglichen Gewinnspielen teilzunehmen, bei denen es Premierenkarten zu gewinnen gibt.
Aber es war nicht einfach: Einmal musste ich irgendwelchen fremden Leuten alle meine Daten geben, ein anderes Mal völlig absurde Rätsel und Puzzel lösen und wieder ein anderes Mal sogar beschreiben, was ich an meiner Liebsten denn "transformieren" würde. Mit lauter solchen Dingen habe ich mich Tage, wenn nicht sogar Wochen lang beschäftigt und alles vernachlässigt, was mir vorher sonst wichtig gewesen ist: Faulenzen.... n'Bier zapfen..... Fernsehen....... was man halt alles so zum Leben braucht.

Doch je öfter ich darüber nachdachte, desto eher verlor ich die Hoffnung. Denn ich meine... wie groß ist schon die Wahrscheinlichkeit Karten für eine Deutschlandpremiere zu gewinnen, wo doch nur VIPs und hohe Tiere eingeladen werden? Also geriten alle meine fantastischen Träumerei langsam aber sicher in Vergessenheit und ich kam, ohne es zu wissen wieder in den herkömmlichen Alltagstrott rein.


Als ich gestern nach einem langen und anstrengendem Tag von der Uni zurückgekommen bin, musste ich erst einmal ins Internet. Ihr wisst schon: Flucht vor der Realität, komische, "erwachsene" Sachen machen und so. Aber bevor ich zu den "reiferen" Dingen kam, checkte ich erst einmal meine E-Mails. DOCH WAS WAR DAS??? Gleich DREI neue Nachrichten!! Das ist für meine Verhältnisse tatsächlich eher etwas Ungewöhnliches. Ich schaute mir den Absender genauer an, aber konnte den Namen und die Adresse nirgendwo zuordnen. Die erste Vermutung war also, dass es sich vermutlich um Spammails handeln müsste, die einfach nur nicht abgefangen wurden. Aber neugierig war ich schon.... Zögerlich wanderte ich mit dem Mauszeiger auf die erste Mail und öffnete sie. Was ich las, raubte mir den Atem und fast den Verstand:

"Sehr geehrter Herr ...,
wir freuen uns Ihnen mitteilen zu dürfen, dass sie beim Gewinnspiel für die Premiere von Transformers gewonnen!!!"

IHR HABT RICHTIG GELESEN!!!!! ICH GEHE ZUR DEUTSCHLANDPREMIERE VON TRANSFORMERS 2!!!!!!!!! Das erste was ich gedacht habe war nur "OH MY FUCKING.... OH MY GOD!!!!!" und seitdem laufe ich mit einem dummen Grinsen durch die Gegend, das einfach nicht weggehen will xD Ich bin soooo glücklich XDDDD Alles ist auch in Stein gemeinßelt und steht 100%ig fest XD

Ich freue mich so unendlich sehr XD Ich werde natürlich unzählige Fotos machen und versuchen ein paar Autogramme von den Stars zu ergattern x) Ich kanns kaum noch erwarten! MORGEN GEHTS LOS!!! =D

[The Silencer]

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Nur noch 238 Tage!!! [30 Oct 2008|12:00pm]
[ mood | sleepy ]

Jaja, ist schon wirklich sehr sehr lange her seit ich das letzte Mal etwas hier reingeschrieben habe... ABER DAS WIRD SICH (hoffentlich) BALD ÄNDERN!!!!

Als Vorspeise zu den ganzen tollen super duper Einträgen, die vielleicht irgendwann einmal hier auftauchen werden, kriegt ihr erst einmal den bis heute wohl wundervollsten Werbespot der Welt. Das Interessante daran ist aber, dass man, trotz dieses gigantischen visuellen Spektakels, immer noch weiß für welches Produkt dieser Spot überhaupt wirbt (das ist sonst eher selten der Fall)!

Ansonsten: Have fun!




[The Silencer]
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Unsinn... [15 Jun 2008|03:52pm]
[ mood | cheerful ]

1. Reply with your name and I'll respond with something random about you.
2. I'll tell you what song/movie/book/fictional character reminds me of you.
3. I'll pick a substance to wrestle with you in.
4. I'll say something that only makes sense to you and me. Or at least me.
5. I'll tell you my favorite memory of you.
6. I'll tell you what animal or plant you remind me of.
7. I'll ask you something that I've always wondered about you.
8. If I do this for you, you must post this on your journal. You MUST.

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Zitat / Comicstrip der Woche [27 Apr 2008|05:07pm]



Hach, ich hab mich sooooo beömmelt xD~
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Bloody experience [26 Apr 2008|11:40am]
[ mood | happy ]

Vorwort

Die Tatsache, dass Fernsehen oder Filme einen doch schon zu sehr dummen Aktionen verleiten können, sollte eigentlich nichts wirklich Neues mehr sein. Aber manchmal sollte man sichs vielleicht doch zweimal überlegen, bevor man das vor kurzem in irgendeiner Flimmerkiste Gesehene in die Tat umsetzt, um keine schreckliche Konsequenzen hervorzurufen. Und damit kommen wir auch gleich schon zur Anekdote.

Aber seid gewarnt: Der folgende Teil ist NICHTS für diejenigen unter euch, die KEINE Freunde der Selbstzerstümmelung sind oder KEINE Freude empfinden, anderen dabei zuzuschauen.





Geschichte

Es war an einem wundervollen Donnerstag Abend. Die Sonne war bereits hinter dem unendlichen Horizont verschwunden und der nächtliche Himmel war von unzähligen kleinen Sternen übersäht, sanft und friedlich vor sich hinschimmernd. Ich saß am Schreibtisch und blickte aus dem geöffneten Fenster in die Weite Ferne. Eine sanfte Brise glitt an mir vorbei. Die Luft duftete immernoch nach Frühling und im Hintergrund hörte man das leise Rauschen der Autos, die die Straße entlangfuhren. Ein friedlicher und wunderschöner Abend und ein krönender Abschluss eines anstrengenden Tages, so dachte ich und streckte meine Beine glücklich aus dem Fenster, um der ganzen abendlichen Pracht nocheinmal einen ganz besonderen Touch zu verleihen.
Doch plötzlich wurde der Frieden durch einen stechenden Schmerz in meinem rechten Zeh gestört. Wie ein Wurm nagte sich der Schmerz in mein Fuß hinein. Woher das wohl kommen könnte, war doch zuvor noch alles in Ordnung?

Die Neugier packte mich mit einem Male und ich musste unbedingt sehen, was sich da unten am Fuß abspielt. DOCH WAS IN GOTTES NAMEN WAR DAS???? Ein circa zwei Zentimeter langer und 1 Millimeter breiter, schwarzer Strich durchzog eines meiner kleinen Zehen. Sah aber eigentlich nur aus wie Dreck. Nachdem ich mit ein wenig dran rumrubbelte, musste ich aber schnell feststellen, dass es wohl kein Dreck sein konnte. Was könnte es denn sonst sein?
Nach kurzer Überlegung kam mir in den Sinn, dass es sich dabei eigentlich nur um einen dicken Splitter handeln könnte, den ich mir wohl im Laufe des Tages eingefangen habe. Warum ich aber erst jetzt davon mitbekommen habe, blieb mir ein Rätsel.

Um meine Vermutung zu bestätigen, versuchte ich den Splitter ersteinmal rauszudrücken (so wie einen Pickel), so dass ein kleines Stück von ihm aus einer Öffnung rausgucken würde. Und tatsächlich! Es schaute ein winziges Stück vom Ende des Splitters aus der Öffnung, in der er wohl reingekommen ist, heraus. Leider waren alle Versuche ihn mit der Pinzette rauszuziehen vergebens. Zu klein war das herausschauende Stück, zu klein war die Öffnung und zu ungenau war die Pinzette, mit der ich permanent versuchte das Ende des Splitters zu packen. Was sollte ich nur tun? Zwar ist ein Splitter alles andere als eine lebensgefährliche Sache, aber sobald man davon weiß, ist er unbeschreiblich nervig und der Schmerz, wenn auch nur sehr klein, hämmert sich von Sekunde zu Sekunde mehr und mehr in den Kopf hinein.

Es war Zeit für drastischere Maßnahmen!




Während ich die Situation genauer beobachtete, erinnerte ich mich an irgend einen Film, den ich als Kind mal im Fernsehen gesehen habe. Darin wurde gezeigt wie man mit einem im Feuer desinfizierten Messer jemanden operiert hat. Irgendwie erschien mir das in dem Moment als die einzig sinnvolle Lösung, diesen Splitter loszuwerden! Denn, was im Fernsehen zu sehen war MUSS einfach richtig sein! Also stratzte ich sofort humpelnd (!) zur Küche, suchte mir ein geeignetes Küchenmesser und eine Packung Streichhölzer raus und stratzte auch schon wieder zurück ins Zimmer, wo ich wegen des hellen Lichts besser "arbeiten" konnte. Ich sah mir noch einmal die Wunde an und überlegte noch einmal, ob es wirklich so eine unglaublich kluge Idee war, mit einem heißen Messer da reinzusschneiden, nur um einen kleinen Splitter zu entfernen. Doch bevor die ersten Zweifel hochkommen konnte, stocherte der nervende Schmerz schon wieder vor sich hin.

Das Ding musste einfach raus!

Gesagt, getan! Ich zündete ein Streichholz an und bewegte das Küchenmesser langsam in der kleinen Flamme hin und her. Man hörte das Brutzeln und das Knistern des verbrennenden Drecks auf der Klinge und leichter, grauer Rauch stieg empor. Nach einigen Sekunden löschte ich die Flamme wieder und sah mir das leicht glühende Messer an. Jetzt oder nie, so mein Gedanke. Ich legte meinen Fuß auf das andere Bein und richtete die Fußsohle gen Himmel, um einen möglichst guten Blick auf den Zeh zu haben und möglichst gut mit dem Messer schneiden zu können. Da war er nun. Der kleine Splitter, den ich gleich aus meinem Bein reißen würde. Ich biss die Zähne fest zusammen, um dem darauf folgenden Schmerzen Herr werden zu können und legte ganz langsam das Messer an die kleine Öffnung an. Mit einem Male fing es an wie Wasser auf einer glühend heißen Herdplatte zischen und der Gestank von verbranntem Fleisch kam mir in die Nase. Alles war einfach vergessen und ich spürte nur noch die unglaubliche Hitze der im Feuer gebadeten Klinge. Doch anstatt vor unerträglichen Schmerzen aufzuschreien, versuchte ich ruhig zu bleiben und schnitt langsam die kleine Öffnung weiter auf bis sich der Splitter entblößen würde. Nach einigen Sekunden wars endlich vollbracht. Mein Zeh blutete leicht vor sich hin und nun schaute ein größeres Stück des Splitters heraus. Ich nahm die Pinzette, desinfizierte sie ebenfalls im glimmenden Feuer eines Streichholzes, packte das Ende des Splitters und zog ihn langsam aber sicher heraus.




Ich sah mir das in Blut getränkten Objekt an und stellte fest, dass es sich wohl um ein Stück von einer Pflanze handeln musste.

Damit keine weitere Bakterien in die nun etwas größere Wunde mehr eintreten konnten, tupfte ich mit einem Taschentuch ersteinmal das ganze Blut ab und machte ein kleines Pflaster drum.

Ob diese ganze Aktion tatsächlich so clever gewesen ist, kann ich bis jetzt noch nicht sagen. Mein Zeh fühlt sich aber sehr gut an und die Wunde hat sich nicht weiter verfärbt oder dergleichen. Falls es doch noch zu einer Blutvergiftung kommen sollte... dann werde ich zum nächsten Eintrag wohl einen Zeh oder ein Fuß weniger haben XD Aber dem ganzen Makaber zum Trotz, solltet ihr euch Folgendes immer vor Augen führen:

Egal wie cool es auch sein mag, sein eigenes Bein mit einem glühenden Messer aufzuschneiden: Macht es lieber nicht! Es ist dumm, fahrlässig und wurde vom Fernsehen abgekupfert!


[The Silencer]
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[20 Apr 2008|10:48am]
[ mood | cheerful ]

Es gibt Sachen, die sollte man einfach nicht machen, weil sie unbeschreiblich dumm sind... aber wenns andere tun, dann ists wieder egal, hauptsache man hat seinen Spaß. Und tatsächlich... den hab ich in der Tat XD~



Wie bescheuert XD



[The Silencer]
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Träumerei [10 Apr 2008|06:57pm]
[ mood | No feelings at all ]

Das Leben kann schon unfassbar langweilig sein. Tag ein Tag aus ist man gefangen in einem schrecklichen Teufelskreis routinierter Ereignisse und selbst die "spannenden" Sachen, die hin und wieder mal passieren, sind, wenn man's genauer betrachtet, letztendlich auch nur leicht veränderte Situationen des normalen Alltags. Man ist gebunden an felsenfesten, physikalischen Gesetzen und an bestimmte von der Gesellschaft vorgeschriebene Richtlinien, an vorgegebenen Wunsch- und Zielvorstellungen und mit all dem lebt man jeden einzelnen Tag. Man ist in seinen Möglichkeiten insofern eingeschränkt, als nicht alles möglich ist.

Das "herkömmliche" Leben ist öde und selbst Reichtum wird, wenn überhaupt, nur kurzfristig etwas daran ändern können, da man früher oder später wieder in einen langweiligen, routinierten Alltag reinkommt. Und irgendwann stellt man sich die absurde Frage, warum es nichts wirklich "Fantastisches" im Leben gibt, warum alles so "auf den Boden der Tatsachen" fixiert ist? Ich mein, wäre die Welt nicht soviel interessanter, lustiger und faszinierender wenn es soetwas wie wirkliche Magie gäbe (nicht dieser Uri Geller Scheiß. RICHTIGE Magie!!)? Oder wenn es andere Wunder gäbe wie fliegende Inseln oder seltene Früchte, die einem besondere, übernatürliche Kräfte geben? Natürlich, wenn wir in einer solchen Welt schon von Geburt an leben, dann sind solche Sachen wohl schon wieder "banal" für uns. Wir hätten trotzdem vorgeschriebene Ziele und Lebensweisen und es würde wahrscheinlich auch Routinen geben, so wie im "realen" Leben auch, aber ich glaube, dass das Leben um soviel spannender wäre als so wie es jetzt ist, da man das Gefühl bekommt, dass wirklich NICHTS unmöglich ist. Alleine die Tatsache, dass es so etwas wie wirkliche Magie gibt, wäre schon atemberaubend! Ein Leben wie aus dem Fantasy Roman.




Manchmal, wenn die Langeweile oder der Leistungsdruck einen zu ersticken scheint, da wünscht man sich doch glatt, dass eine Zombieinvasion ausbricht, einfach damit etwas völlig Absurdes in der Welt passiert. Alle vorherigen Sorgen und Zweifel, was man z.B. in seiner Zukunft für einen Beruf ausüben wird oder was man überhaupt wird.... all das wäre dann einfach weg und es würde nur noch ums nackte Überleben gehen. So krank es auch klingen mag, manchmal ist es irgendwie doch wünschenswert. Das Leben reduziert auf das absolute Minimum, auf den Ursprung! Aber "Spaß" und "keine eigentlich völlig bescheuerten Alltagssorgen mehr" zum Preis von Milliarden Menschenleben? Sehr fraglich (vor allem, wie lange überlebt man selbst? XD).

Mein Kindheitstraum war es schon immer ein Superheld zu sein, ein Übermensch mit unglaublichen Superkräften so wie Superman, der Leute rettet, gegen Super-Bösewichte kämpft und alles was halt zum Heldendasein dazugehört macht. Tatsächlich hält bis heute dieser Traum noch an, wenn auch nicht mehr ganz so stark.

Der innere Drang aber etwas Außergewöhnliches zu haben oder machen zu können führt manchmal auch zu komischen Vorstellung: Ich stelle mir öfters vor, dass, wenn ich mal plötzlich von einem gigantischen Blitz auf der Straße getroffen werden sollte, wie durch ein Wunder aber überlebe und nach wochenlangem Koma in einem Krankenhausbett aufwache... ich glaube, ich würde tatsächlich erst einmal versuchen, ob ich nicht Blitze aus den Händen schießen könnte.




Letztendlich muss man sich natürlich klar machen, dass all das zwar wünschenswert ist, aber wohl niemals in Erfüllung gehen wird. Und dennoch ist das Leben, so wie es jetzt ist, immer noch lebenswert und reich an Dingen, für die es sich lohnt weiterzuarbeiten, weiterzuleben. Warum den Kopf hängen lassen für Dinge, die es nie gegeben hat und wahrscheinlich auch niemals geben wird? Aber man darf doch noch träumen dürfen, um dem Alltag zu trotzen und in Gedanken schwelgen zu können.

[The Silencer]
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ULLU LLU LLU LLU!!! + Lösungen [31 Mar 2008|12:46pm]
[ mood | blah ]

Geklaut von [info]blackspell

1. Pick fifteen films you love/thoroughly enjoyed.
2. Find screen captures (stills) for each film, preferably from scenes you like. If you can't find a still, pick a new movie.
3. Post the pictures with the rules; let your readers guess from what movie each still is. (Readers, no cheating. No google, no looking at my livejournal interests, no looking at filenames.)

01: Harry Potter - Order of the Phoenix (Guessed by: blackspell, alex_r, blastrezz)



02: The Machinist (Guessed by: blackspell)



03: Takashi Miike's Dead or Alive (Guessed by: blackspell)



04: Hulk (Guessed by: blackspell)



05: Robocop (I lol'd XDDDD) (Guessed by: blastrezz)



06: A Tale of two Sisters (Guessed by: blackspell)



07: Bittersweet Life (Guessed by: blastrezz)



08: Save the Green Planet (Guessed by: blackspell)



09: Last Man Standing (Guessed by: blastrezz)



10: Lucky#Slevin (Guessed by: blackspell, alex_r, blastrezz)



11: Rocky (Guessed by: blackspell, alex_r, blastrezz)



12: 12 Angry Men / Die zwölf Geschworenen (TV-Version) (Guessed by: blackspell)



13: Natural Born Killers (Guessed by: blackspell, blastrezz)



14: Hard Boiled (Guessed by: blackspell)



15: Night of the Living Dead (Guessed by: blackspell)


Sind schon ein paar echt gemeine Sachen dabei, aber vieles davon dürfte einfach sein x)

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TADAA! [10 Jan 2008|04:27pm]
[ mood | cranky ]

Bevor ich es völlig vergesse:

EIN VERSPÄTETES, FROHES, NEUES JAHR EUCH ALLEN! Auf dass dieses Jahr in Sachen Sex, Knete und Erfolg nocheinmal ein tausendfaches besser wird als letztes!




Am liebsten hätte ich die ganzen obligatorischen Neujahrsglückwünsche pünktlich zum ersten Tag diesen Jahres übers World Wide Web verbreitet, aber der Faulheit meines Bruders (und meiner Wenigkeit) wegen, hatten wir für einige Zeit kein Internet mehr...... genial!

[The Silencer]
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'Tis MADNESS!!!!!! [18 Dec 2007|09:52pm]
[ mood | accomplished ]

Bald ist wieder Weihnachten und wie ja alle von uns wissen, kann das nur eins bedeuten: EIN NEUER JOURNAL EINTRAG!!!

WOOHOOO! Ein Grund zum Feiern! Und genau deswegen kriegt ihr diesmal eine kleine Liste mit wahnsinnigen / verrückten Menschen, die mir in meinem bisherigen Leben über den Weg gelaufen sind!





kleine Liste mit wahnsinnigen/verrückten Menschen

Pinguin Tante - Labert permanent mit sich selbst (bzw. mit einer imaginären Person) über Bafög und andere finanzielle Zuschüsse, hat einen schwarzen, "flauschigen" Mantel und sieht aus wie der Pinguin aus Batman Returns (dicker Bauch, Hakennase und Buckel).

Gestikulierender Mann - Mann im Bus, der permanent gestikuliert und dabei gegrinst hat (bis zu 20 Minuten NON-STOP!!!). Hauptsächlich drei gestiken (Daumen, Rundumschlag und zeigefinger). Trug einen dicken Schnauzbart und hatte eine 70er Jahre Frisur.

Rückwärtslaufender Jogger - Nicht nur dass er spageldünn war und auch noch rückwärtsgelaufen ist, nein, er hat auch noch komisch gegrinst und beim joggen gefurzt!

Tanzender Mann in der Uni - Ein ca. 40 Jahre alter Inder, gekleidet wie ein Professor, verteilt Visitenkarten, macht "Gymnastik" vor den Fenstern der Fachbibliotheken und fragt jedes Mal nach einem Euro.

Zuckelnder Mann in der Bahn - Mann der sich permanent weeeeeeeeeit nach hinten und dann weeeeeeeeeit nach vorne gebeugt hat! Sehr schwer zu beschreiben.

Zombie - Ein körperlich (und wohl auch geistig) benachteiligter Mann, der aber 1A so ging wie ein Zombie! =D GEIL!!!


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Erinnerungen [11 Nov 2007|03:56pm]
[ mood | good ]

Nach einer unbeschreiblich stressigen Woche voller ultimativen Lernexzessen (20 Stunden intensives NON-STOP Lernen jeden Tag!) und nahezu tollwutartigen Frustationsanfällen, sollte es vorgestern endlich wieder nach Hause gehen: zurück zur Familie, Freunden und vor allem... Bier. Oh jaaa, BIER!!! Wurde auch langsam an der Zeit, dass ich es mir mal wieder so richtig gut gehen lasse und einfach nur noch chille... wenn auch nur für einen Tag!

Um nicht weiter meine Zeit zu vergeuden, stürzte ich mich also gleich nach den Vorlesungen auf ins wilde Abenteuer mit Mitfahrgelegenheiten.de und netten Leuten und fuhr in Richtung südlicheren Norden, dorthin wo Milch und Honig fließen soll. Wir kutschierten über weite Täler und Berge, sahen unzähligen metallene Autoschlangen und lauter lustiger Sachen wie wild umkippenden Schafen (ja, einige Schafe sind im stürmischen Wind tatsächlich einfach umgekippt... zumindest sah es danach aus).





Als wir lautlos durchs Land fuhren und die blutrote Abendsonne uns in die Gesichter schien, schwelgte ich in alten Erinnerungen..... WUNDERSCHÖNE Erinnerungen..... Erinnerungen an die man sich GERNE erinnert. Erinnerungen, die sowas von absolut gar nichts mit dem bisherigen Teil zu tun haben, dass man wahnsinnig werden könnte! Aber ich erzähl euch trotzdem mal davon!

Fünf Jahre zuvor:

Mit jungen 16 Jahren und einem in jeglicher Hinsicht völlig unerfahren Geist, sollte ich das erste Mal mit meiner damaligen Stufe eine Skireise erleben dürfen. Eine sehr aufregende Sache, da ich noch nie zuvor skigefahren bin, geschweige denn die weißen Gipfel hoher Berge gesehen habe.

Um 5 Uhr morgens fuhren wir mit dem Gigantoiden-Bus los und ein paar tausend Stunden später, kamen wir dann auch schon an den Alpen an. Ein wunderschönes Weiß erstreckte sich in die Unendlichkeit und ein wunderbares Gefühl erquickte mein Herz. Toller Anblick.
Kaum angekommen ging es aber auch schon los! Schnell quetschten wir uns in unsere feschen Skiklamotten rein, suchten uns unsere tollen Skier raus und dann gings ab.
Zu unserer Freude stellte sich schnell heraus, dass Skifahren gar nicht so furchtbar schwer war wie man zuerst vermuten würde. Stunden über Stunden fuhren wie die Pisten rauf und runter. Ein wahrhaft großartiges Gefühl, sag ich euch...





Na, wie auch immer. Auf jeden Fall sollte nach soviel Spaß dann auch mal ein wenig Abwechslung kommen. Also sind ein paar Freunde und ich Richtung Tal "geskiet" und haben uns in eine nette Hütte gesetzt, wo es lecker Essen und andere tolle Sachen gab (wir konnten tatsächlich mit Essensmarken bezahlen. Wie... wie zu Nachkriegszeiten XD)....und außerdem musste ich sowieso unglaublich derbe pissen. Zwar wäre es bei meiner dicken Kleidung wohl keinem aufgefallen, wenn ich mir in die Hose gepinkelt hätte, aber wenn man sowas schon vermeiden kann..... also auf auf zur Toilette!

(ab jetzt gruselig lesen ;D)

Nachdem ich mein Geschäft ersteinmal erledigt hatte und mit einem sehr zufriedenen Lächeln aus der Kabine ging, hörte ich plötzlich ein lautes furchterregendes Ächzen, das direkt aus dem Raum nebenan kam. "Oh mein Gott... was... was war das?" waren meine ersten Gedanken. Vielleicht wars auch nur eine Täuschung? Doch plötzlich hörte ich es wieder! Es klang wie das Stöhnen eines Gefolterten, das durch die dunklen Kerkergänge hallte. Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken. Was mag das nur sein? Lautlos ging ich Richtung Tür und schob sie langsam auf, alle Macht in den Versuch gesetzt jegliches Türknartschen zu vermeiden. Das Ächzen verwandelte sich ich schmerzerfüllte Schreie. Ich blickte in den Raum und eine schwarze Gestalt sah mich mit verzerrten Gesicht an.





Es war doch nur Mr. J. Doch irgendetwas stimmte nicht mit ihm. Er hielt seine beiden Hände fest und zitterte am ganzen Körper. Wie sich herausstellte, hatte er scheinbar unbeschreibliche, unerklärliche Schmerzen in seinen Händen, die von einem Moment auf den anderen einfach da waren.

Verzweifelt und hilflos sah er mich an, fast schon vor sich hinwimmernt und weinend. Ich musste ihm einfach helfen, nur stellte sich die Frage: wie? Dann plötzlich erinnerte ich mich an etwas!

Vor viele Jahre zappte ich mal durchs TV und sah einen Film, in welchem eine Gruppe von Menschen in einem großen Schneesturm gefangen waren und einem von ihnen waren die Hände eingefroren. Um möglichst bleibende Schäden zu vermeiden, legten sie seine Hand in heißes Wasser und sagten soetwas wie "Das wird sehr schmerzhaft werden.... ABER ES MUSS SEIN!! *ZISCH*".

Ich weiß ja nicht warum, aber in dem Moment war das, und nur das, in meinen Augen die EINZIGE Lösung! Also drehte ich den Wasserhahn auf, sah ihn mit mutigem Blick an, nahm seine Hände, hielt sie unters Wasser und während er voller Schmerzen aufschrie, sagte ich nur furchtlos "Ich weiß, dass es sehr schmerzhaft ist.... ABER ES MUSS SEIN!!!! *ZIIIIIISCH*!!!"

Natürlich hat Mr. J die unerträglichen Schmerzen überhaupt nicht mehr aushalten können und zog seine Hände sofort wieder aus dem Wasser raus! Später legte er sie einfach unter seine Jacke und gut war.

Da sieht mans wieder: Fernsehen bildet nicht, sondern macht einen nur dümmer! Aber dafür erlebt man wohl auch viel mehr Blödsinn als sonst!

Fazit: Schaut Fernsehen und ihr werdet Lustiges erleben in eurem Leben =D


[The Silencer]
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FAT ATTACK!!!! [28 Aug 2007|09:40pm]
[ mood | pessimistic ]

Immernoch vom Transformerswahn infiziert, fuhr ich letztens in einem knapp zwei stündigen Trip mit Bus und Bahn bis zum benachbarte Dorf (!!!), weil ich erst kurz zuvor übers Internet erfahren habe, dass es dort angeblich einen der heißbegehrten Leader Optimus Primes zu kaufen geben soll. Ein Zeichen Gottes, da ich hier in der Großstadt wochenlang vergeblich nach einem gesucht habe. Optimus Prime, der mächtige Anführer der Autobots und Held aller Kinder der 80er Jahre. Schon bei der bloßen Vorstellung bald vielleicht einen Leader Prime in den Händen halten zu dürfen, lief mir das Wasser im Munde zusammen. Ich musste ihn einfach haben.





Dort angekommen suchte ich hektisch nach dem Spielzeugladen, fand ihn endlich und ......TADAAAAAAAA! Nun darf ich endlich einen 1-2 kg schweren, ca. 30 cm großen, 45 € teuren, buntbemalten Plastikroboter mit Lichteffekten mein Eigen nennen.

GEIL!

Fröhlich glucksend fuhr ich also mit mit einem Leader Prime unterm Arm wieder zurück nach Hause. Und während ich in der Bahn saß und mich über meinen noch originalverpackten Prime freute, bemerkte ich einen etwa 40 Jahre alten Mann mit seiner ca. 7 Jährigen Tochter, wie sie vor mir auf den Sitzen saßen und zusammen die Zahlen bis 100 lernten. "Hach, wie niedlich. Er ist bestimmt ein guter Vater", dachte ich mir beim Anblick der beiden und setzte meine Kopfhörer auf.

Drei Stationen später, nicht weit von zuhause entfernt, stieg dann ein afrikanischer, muskulöser Mann und eine ziemlich korpulente Dame an seinem Arm in die Bahn ein. Ganz offensichtlich handelte es sich dabei um ein Liebespaar. Kein unbekannter Anblick, zumal man mittlerweile öfters die Paarung "Fett + Musuklös" in der Stadt zu sehen bekommt. "Der Sex muss sehr einseitig sein", schoss mir kurz durch den Kopf.





Es war aber schon wieder so banal, dass ich mich lieber der Musik in meinen Ohren und meinem Prime widmete.

DOCH WAS IN GOTTES NAMEN WAR DAS???? In ihrer vollen, pompösen Pracht stampfte die fette Frau auf mich zu, schnaufend wie ein Stier und blickte erbost durch die Menge. Plötzlich setzte sie sich, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, mit einem Male direkt auf das kleine, junge, zerbrechliche Mädchen, das gerade noch neben ihrem Vater Zahlen vorgelesen hatte. Das Gesicht des Vater wurde kreidebleich und mit einem Male schrie er sein ganzes Entsetzen heraus: "OH MEIN GOOOOOOTT!!! WAS MACHEN SIE DENN DA?!!??! PASSEN SIE DOCH AUF!!!!!!!".
Vor Schreck sprang die Frau augenblicklich auf und sah das kleine, verängstigte Mädchen an, dass sie gerade eben noch unter ihrem mit unendlich vielen Fettzellen überzogenen Hintern begraben hatte. Das kleine Mädchen war den Tränen nah. Sichtlich errötet verzog sich die Frau mit ihrem Freund in den hinteren Teil des Wagons, alle niederschmetternden Blicke auf sich ziehend. Sie vergaß sogar sich bei der Kleinen zu entschuldigen!

Armes kleines Mädchen. Dabei wollte sie doch nur Zahlen lernen und jetzt hat sie die Hölle auf Erden gesehen...


Und die Moral der Geschicht: Werdet bloß nicht fett! Ansonsten werden Kinder sterben! XD


[The Silencer]
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More... Much more than meets the eye! [11 Jul 2007|11:50pm]
[ mood | Uber Happy! ]

VORGESCHICHTE


02. Juli 2007

Nach einer langen Nacht und einem ziemlich banalen Traum, über irgendwelche Mädels aus meinem Leben, werde ich vom wärmenden Sonnenschein sanft aufgeweckt. Mit einem ermüdeten Blick sehe aus dem Fenster heraus. Ein schöner Morgen, aber wie spät es jetzt wohl ist? Ich pule mir den letzten Schlaf aus meinen Augen, wälze mich kurz hin und her und schaue nach dem Wecker. 11:34 Uhr. Schien wohl sehr lange geschlafen zu haben.
Gemütlich wie ich bin, bleibe ich noch im Bett liegen, meine Träume kurz Revue passieren lassend und den Tag in meinem Kopf vorausplanend.




coiffurewidmer.ch



Plötzlich reißt mich das laute Klingeln des Telefons aus meiner Gemütlichkeit heraus. Wer in Gottes Namen ruft mich so früh morgens (!!!) an? Nach kurzem Zögern, quäle ich mich schließlich dann doch aus dem Bett, in der Hoffnung es könnte etwas Wichtiges sein. Ich nehme das Telefon ab:

"Mhmblmb...hallo?" grummel ich sichtlich angenervt ins Telefon. Eine fröhliche, weibliche Stimme antwortete mir heiter: "Hallo! Hier ist Frau G. von Hasbro Deutschland!".

WAS ZUM......!!!!!!!!! Von Hasbro habe ich seit dem Presse-Event nichts mehr gehört, und das ist schon fast eine halbe Ewigkeit her. Was wollen die Transformers Götter schlechthin von einem bescheidenen Typen wie mir? Und vor allem, was will die schöne, fröhliche Frau G.? Da möchte man doch meinen, dass das doch eigentlich nur etwas Gutes heißen kann.





Und tatsächlich werde ich in meinen Erwartungen nicht enttäuscht! Wie sich im Laufe des Gesprächs herausstellt, sind Phu und ich zu einer Transformers Presse-Vorstellung in Hamburg eingeladen und das als die einzigen Transformers Fans ganz Deutschlands. Und man überlege mal: DREI Wochen vor dem offiziellen Deutschlandstart und das als die ERSTEN Transformers Fans, die sich den Film in Deutschland angucken dürfen!!

Von der Nachricht völlig überwältigt, verziert nun ein gigantisches, unaufhörliches Grinsen mein Gesicht und je mehr sie mir erzählt, desto höher steigt das Glücksgefühl in meiner Brust.
Jedoch warnt mich Frau G. kurz vor Ende noch, dass sie dem Organisator des Events nicht ganz über den Weg traut, da er, wie sie sagt, sich sehr "unkooperativ" verhalten hat, was das auch immer bedeuten mag. Nun, die unglaubliche Freude über die Nachricht lässt so was aber gleich wieder wie eine Lappalie wirken. Und früher oder würde sich dann eh herausstellen was Sache ist.


11. Juli 2007

Endlich hat das Warten ein Ende! Endlich werde ich in den vollen Genuss von Transformers kommen und Zeuge eines der größten Actionspektakel auf Zelluloid werden! Und um 10 Uhr morgens soll bereits das lebensverändernde Event stattfinden.
Es ist 4 Uhr morgens und ich liege hellwach im Bett herum. Die große Aufregung am vorangegangenen Tag raubte mir den kompletten Schlaf, doch weder schwere Müdigkeit noch irgendetwas anderes könnten mir diesen großartigen Tag, diesen wundervollen Moment nehmen. Jede einzelne Sekunde, jeden einzelnen Frame des Films werde ich aufsaugen wie eine Droge!




mynewsroom.co.uk



Früh morgens um 7.45 Uhr quäle ich mich schließlich aus dem Bett, um genug Zeit für die ganze Hygiene-Action zu haben: Zähneputzen, Duschen, Fingernägel schneiden, rasieren, Sachen bügeln und natürlich anziehen. Haare sitzen, kein Mundgeruch, glatte, saubere Haut und alles in allem sehe ich ganz gut aus. Man will ja einigermaßen gepflegt dort auftreten, wenn es schon so ein tolles Ereignis sein wird!

Nach einiger Zeit stratze ich dann raus in den Regen, um um 9:45 Uhr direkt vor dem kleinen, aber schönen Streit's Kino Phu zu treffen. Dort angekommen, schlendern wir gleich ohne lange zu zögern in Richtung Kinosaal, um die besten Plätze zu ergattern. Überall verstreut stehen und saßen die unterschiedlichsten Leute herum (wohl alles Journalisten oder irgendwelche Pressemenschen). Hier ein paar 60 Jährige und da ein paar 15 Jährige. Sehr uninteressant um nicht zu sagen, völlig belanglos.

Nach kurzem Tramram war es dann endlich soweit. Das Licht der unzähligen Lampen an der Decke wird gedämmt und Stille kehrt in den Saal. Mit gutem Timing öffnen sich schließlich Vorhänge und die leuchtende Leinwand kommt in ihrer vollen Pracht zum Vorschein.




cinecitta.de



Endlich...... Endlich! Noch nie war ich so glücklich in meinem Leben. Doch würde der Film alle Vorfreuden erfüllen können oder würde mich die pure Enttäuschung in ein Gefühl der Depression ertränken?






TRANSFORMERS REVIEW



Story

In einer weit, weit entfernten Galaxie, fern von dem uns bekannten Raum, liegt ein kleiner, silbern schimmernder Planet namens Cybertron, der still und leise in der dunklen Leere des Universums vor sich hintreibt. Doch ist Cyberrton kein gewöhnliches Himmelsobjekt, wie wir es kennen. Er ist ein nur aus Metall bestehender Planet, überzogen von riesigen Städten und Gebäuden, die weit in den Himmel ragen und sich über tausende von Kilometern erstrecken. Statt Stein Stahl, statt Pflanzen Zahnräder und statt einem blauen Himmel die tiefe Schwärze des Universums. Auch die Bewohner Cybertrons sind fern von unserer Vorstellungskraft. Hochtechnologisierte, mechanoide Lebensformen, die in der Lage sind sich in jedes beliebige Vehikel oder Form zu verwandeln, bewohnen den Planeten: die Transformers.
Doch die Faszination Cybertrons wird durch einen schon seit Millionen von Jahren andauernden Krieg zwischen den Bewohnern des Planeten getrübt. Ein Krieg um die Herrschaft allen Seins. Ein Krieg zwischen Gut und Böse. Zwischen den friedliebenden Autobots und den bösartigen Decepticons.





Im lodernden Flammenmeer unzähliger Schlachten, beschützen die Autobots, unter der Führerschaft des heldenhaften Optimus Prime, den Schlüssel allen Lebens auf Cybertron von den machtbesessenen Händen der Decepticons: Den Allspark. Einst hauchte dieses mysteriöse Objekt Leben in die kalten Körper der Transformers ein, doch Megatron, tyrannischer Anführer der Decepticons und Erzfeind Optimus Primes, sieht eine Waffe im Allspark. Mit ihrer Hilfe könnte er Herrscher über Cybertron und sogar der ganzen Galaxie werden.

Doch eines Tages, in einer gewaltigen Schlacht um Tyger Pax, der Hauptstadt Cybertrons, wird der Allspark ins All geschleudert und verschwindet im ewigen Nichts. Sein Ziel niemals aus den Augen verlierend, fliegt Megatron dem Allspark hinterher, kommt jedoch nie wieder zurück nach Cybertron.

Einige Zeit verging und Cybertron ist nur noch eine mit Narben übersäte Einöde. Ohne den Allspark würde der Planet langsam aber sicher zu Grunde gehen. Also machen sich Optimus Prime und eine kleine Gruppe von Autobots auf die Suche nach dem Allspark, der letzten Hoffnung ihrer Heimatwelt.





Die Erde in der Gegenwart. Es ist ein ganz besonderer Tag für den jungen Sam Witwicky (Shia Labeouf), denn heute würde er endlich sein erstes Auto bekommen. Nach kurzem Hin und Her darf er nun einen wunderschöner gelben '74 Camaro sein Eigen nennen. Und clever wie er ist, versucht er mit seinem neuen Gefährt gleich seinen Highschool-Schwarm Mikaela (Megan Fox) aufzugabeln. Doch wenig weiß er über den Ursprung seines eigenen Autos. Denn hinter der Fassade des einfachen Camaros verbirgt sich tatsächlich der Transformer Bumblebee, ein Autobot Scout, der auf der Erde ist, um den Allspark zu suchen. Denn wie nur wenige wissen, ist vor hunderten von Jahren der Allspark sowie auch Megatron auf der Erde gelandet und im Ewigen Eis der Antarktis versunken.
Und ohne es auch nur zu erahnen, hält Sam den Schlüssel zum Allspark bereits in den Händen.

Als wäre das nicht schon heikel genug, befinden sich seit geraumer Zeit auch noch eine Gruppe von Decepticons unter den Menschen, die ebenfalls auf der Suche nach dem Allspark sowie ihrem verschollenen Anführer Megatron sind.

Die Schlacht um das Schicksal Cybertrons und der Erde hat begonnen. Doch wird es den Autobots gelingen den Allspark vor den Decepticons zu finden? Und wird Megatron überhaupt noch aufzuhalten sein?



Kritik

Wer kennt sie nicht? Die in aller Welten und Länder bekannten "Transformers", berühmt für ihre Lowbudget Cartoon-Serie in den 80ern und vor allem für ihre unzähligen Spielzeugfiguren. Damals sowie auch heute zieht das Konzept der schnittigen Autos, Flugzeuge und anderen Vehikel, die sich in massive Roboter verwandeln können, viele Leute, egal ob jung oder alt, in den Bann. Ob in der Werbung (Citroen), auf der Straße oder im Spielzeugladen, Transformers sind einfach überall.

Darum war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die schon 23 Jahre alten Roboter nun als 150 Millionen Dollar schweren Sommerblockbuster in die Kinos kommt und alle Blicke auf sich ziehen. Mit Recht. Denn der von Michael Bay gedrehte und Steven Spielberg produzierte Film kann mit seinen satten 2 1/2 Stunden voller Action, Humor und Augenschmaus die Herzen eines jeden Transformers-Fans sowie auch aller anderen Zuschauer im Sturm erobern. Und das trotz aller extremen Veränderungen im Design und co.




Viele Fans und auch Kritiker befürchteten jedoch, dass es dem Film sehr an einer guten Story mangeln wird. Doch überraschenderweise ist sie bei weitem nicht so schlecht wie erwartet. Die Geschichte um einen Jungen, der sein erstes Auto bekommt und somit die Phase des Erwachsenwerdens durchlebt und das einfache Prinzip vom ewig währenden Krieg zwischen Gut und Böse mögen zwar sehr flach sein, werden aber durchs Transformers-Konzept und vielen parallel laufende Storylines (insgesamt sechs) so aufgefrischt und komplex gestaltet, dass nie wirklich das Gefühl aufkommt, man würde sich einen Film mit einer idiotischen Story ansehen. Hinzu kommen hübsche Flashbacks, Geheimorganisation und co. ins Spiel und schon ist der Storyteil wesentlich ansehnlicher.
Leider werden trotz der Menge an Storylines und der Länge des Films viele Erklärungen einfach weggelassen oder sogar völlig vergessen. So erfährt man niemals wie die Transformers zur Erde gefunden haben, was aus diversen Charakteren während des Films geschieht und warum sie den Allspark damals ins All geschossen haben. Nur wenn man die zum Film gehörenden Prequel Romane sowie Prequel Comics gelesen hat, wird man aufgeklärt. Ansonsten gibt es nur lose, belanglose Erklärungsversuche von Optimus Prime. Schade.
Aber die Story spielt auch nur die zweite Geige.

Denn die Action sowie auch die CGI (Computer Generated Imagery) stehen definitiv im Vordergrund des Films und werden deswegen auch gerne als Werbemittel verwendet. Verständlich, da ca. 60-70% des Films daraus besteht und damit am ehesten für Interesse gesorgt werden kann. Zum Glück enttäuscht der Film sowie Industrial Light and Magic (kurz: ILM) den Zuschauer in Punkto Action und CGI in keiner Weise. Denn die atemberaubenden Faustkämpfe der Roboter in halsbrecherischen Höhen, die gigantischen Explosionen und das klirrende Geräusch von zerschmettertem Metall wissen gleich in der ersten Minute sehr zu gefallen. Es ist einfach unglaublich, wenn sich der eine Bot in Slowmotion mit seinen beiden Kanonen vom Boden aus in die Luft schießt und über die Köpfe der Menschen entlangschwebt oder wenn ein anderer Bot in einem pirouetteähnlichem Sprung jemandem den Arm abtrennt. In der ganzen Kinogeschichte gab nicht einmal auch nur etwas Vergleichbares zu sehen.





Doch alle gute Robo-Action wäre wohl nichts wert, wenn die CGI nicht überzeugend wäre. Der Film lag aber in den Händen von ILM, der größten und bekannteste Visuell-Effects Firma der Welt, genau richtig. Fast schon fotorealistisch und absolut glaubhaft stampfen die Robotergiganten über die Leinwand und egal wie viel Mühe man sich auch gibt, in den Bots lediglich fiktive CGI-Figuren zu sehen, so wirken sie immer überaus real. Da kann selbst der 300 Mio Dollar teure Spider-Man 3 Film nicht mithalten.
Das Einzige was mich wirklich ein wenig enttäuscht hat, war der Endkampf zwischen Optimus Prime und Megatron. Viel zu kurz und viel zu unspektakulär. Der Kampf des Jahrtausends und er ist zu kurz. Nicht zu vergessen, dass es nie wirklich zu einem Schlagabtausch gekommen ist und auch das ganze Arsenal an Waffen kaum Verwendung gefunden hat. Sehr enttäuschend...

Wirklich schön anzusehen ist aber die Tatsache, dass die Bots nicht nur gerenderte Kampfmaschinen ohne Hirn und Verstand sind, sondern wirklich charaktertiefe Figuren, die, ähnlich wie im Cartoon, mit viel Witz und Verstand (mehr oder weniger) an die Sache gehen. So hat beispielsweise Ironhide (Autobot Veteran) immer den Drang mit seinen Wummen alles und jeden zu zerschießen, Jazz ist ein stylischer Bot, der gerne mal dick aufträgt und Optimus Prime ist der weise und mutige Held, den alle lieben.
Erstaunlich jedoch, dass Optimus Prime im Gegensatz zur Cartoon Serie oder den Comics, manchmal äußerst aggressiv, ungeduldig und schlecht gelaunt wirkt. Das ist jedoch alles andere als schlecht, denn endlich ist Prime nicht mehr die superstarke-unzerstörbare-unfehlbare Vaterfigur, die kaum Charakter hat, sondern ist nun sehr viel menschlicher, emotionaler als zuvor.





Doch während die Autobots in Sachen Charakter glänzen, enttäuschen die Decepticons auf ganzer Linie. Die meisten Cons sind pures Kanonenfutter und dienen lediglich den Actionszenen ohne viel Tiefe zu entwickeln. Selbst Starscream, der Fanliebling schlechthin, der normalerweise ein arroganter Verräter ist und für lauter Intrigen unter den Decepticons sorgt, darf sich lediglich eines lächerlichen Satzes würdigen. Man überlege mal: EIN EINZIGER SATZ in 2 1/2 Stunden (und einmal noch etwas auf Cybertronisch)! Das sollte aber wohl nur die Fans unter den Zuschauern stören.
Megatron und Frenzy konnten zum Glück die ganze Sache noch retten. Denn selten hat man einen derart coolen, bösen und mächtigen Bösewicht gesehen wie Megatron. Viel Charakter, absolut geniale Synchro von Hugo Weaving und einfach nur abgrundtief böse. Klasse! Und Frenzy war einfach nur krank xD

Sehr positiv zu bewerten wären dann noch die schauspielerischen Fähigkeiten von Shia LaBeouf, Megan Fox und co. Mit viel Witz und Gelassenheit wurde an die Sache herangegangen, was dem Film nur gut tat. Denn es gibt nicht eine Stelle an der man behaupten könnte, dass die Schauspieler schlechte Arbeit geleistet haben. Jeder Spruch sitzt, jeder Gesichtsausdruck ist überzeugend und selbst beim Stehen hätte man den Schauspielern, vor allem Shia LaBeouf, vor lauter Begeisterung zuschauen können. Und Megan Fox konnte nicht nur mit ihren schauspielerischen Talenten überzeugen ;)
Selbst mein persönlicher Hassschauspieler Anthony Anderson konnte mich hier und da herzallerliebst zum Lachen bringen.
Und Peter Cullen, Optimus Prime himself, war einfach nur godlike. Es wäre eine Schande gewesen, wäre er nicht im Film anwesend.
Einzig und alleine John Turturro, der im Film den Agent Simmons spielt, nervt furchtbar. Nicht lustig, albern und einfach nur doof. Das liegt aber wohl eher an der nicht gerade ernstzunehmenden Figur, die Turturro verkörpern musste.





Furchtbare Fehltritte, die sich der Film jedoch erlaubte, gab es im Schnitt, in den unzählbar vielen Goofs sowie auch im stellenweise sehr Michael Bay typischen Soundtrack. Vor allem der letzte Punkt war teilweise zum Haarerausreißen, weil alle Lieder, die während der Szenen mit dem Militär gespielt wurden, fast zu 100% mit denen von Armageddon übereinstimmten. Der heldenhafte Sound aus Geigen, Trommeln und anderem Orchesterkram. Stört aber nicht weiter, wenn man darauf nicht weiter Wert legt.
Auch in Sachen Product Placement hat man wirklich nicht gespart. Burger King, Ebay, Hasbro, Apple, Porsche, Mountains Dew und vor allem General Motors fanden ihren Platz in Transformers (und das nicht zu knapp). Und das waren jetzt wirklich nur ein paar der PPs. Aber auch nicht weiter schlimm, wenn man dem keine weitere Beachtung schenkt.



FAZIT

Transformers ist ein großartiges Actionspektakel, mit unbeschreiblich genialen visuellen Effekten, tollen Schauspielern, großartigem wenn auch anspruchslosem Humor und einer atemberaubenden Optik. Kleine Mankos wie Goofs, Schnitt und co sind schnell im großen Effektgemetzel vergessen.
Einzig und alleine der Mangel an Erklärungen, den erschreckend charakterlosen Decepticons und der enttäuschende Kampf zwischen Megs und Prime kann man als große Kritikpunkte ansehen.

Ansonsten ist Transformers ein absolut empfehlenswerter Blockbuster Film, der eine Menge Fanservice bietet und bei dem das Geld gut angelegt ist. Anschauen lohnt sich allemal!

4 Punkte von 5!


An dieser Stelle möchte ich noch mal Sabine Gebauer herzlich für alles danken und dass sie es Phu und mir überhaupt erst ermöglicht hat, dieses Spektakel erleben zu dürfen! Vielen Dank! Es war ein wirklich toller Tag! =) *knuddel*
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Sind Träume nur Schäume? [04 Jul 2007|11:50pm]
[ mood | tired ]

Heute sollte ein ganz besonderer Tag werden. Denn heute, am 04. Juli 2007 sollte eigentlich weltweit der neue Transformers Film von Steven Spielberg und Michael Bay in die Kinos anlaufen. Tut er tatsächlich auch! Nur nicht in Deutschland. Denn hier wurde der Starttermin kurzfristig um einen satten Monat verschoben.

Ein schreckliches Trauerspiel.




by Mutant Mafiosa



Trotzdem sollte der Tag gefeiert werden. Nicht wegen des US-amerikanischen Unabhängigkeitstages, versteht sich, sondern natürlich wegen Transformers!!!

Und darum kriegt ihr nach langer Zeit wieder eine schöne Geschichte von mir zu lesen.

Viel Spaß!



Vorwort zur Geschichte

Träume sind eine wirklich wunderbare Sache. Manchmal träumt man von schönen Dingen, manchmal aber auch von weniger schönen. Was wohl passiert, wenn man direkt von einem sehr emotionalen Traum aufwacht und die Gefühle von der Traumwelt in die reale rüberbringt?



Geschichte

Es war eine Nacht wie jede andere. Ich lag sanft in meinem Bett und schlief. Wie immer träumte ich davon auf einem pompösen, prachtvollen, goldenen Thron hoch oben auf einer Pyramide zu sitzen und von lauter wunderschönen, halbnackten Frauen umgeben zu sein, die mir mit Federn Luft zuwedelten und mich dann genüsslich befriedigen durften................ natürlich habe ich das nicht geträumt..... wäre auch zu schön gewesen.

Wie auch immer.

Tatsächlich träumte ich davon, wie mein kleiner Neffe (6 Jahre) mich besuchen kam. Und als hätte er nichts Besseres zu tun gehabt, krakelte er aus purer Langeweile auf einem Stapel Papier irgendwelche hässlichen Strichmännchen vor sich hin. Nicht weiter außergewöhnlich.
Aber da ja das junge, kindliche Auge alles irgendwie bunter, schöner und vor allem toller sieht als manch alter Krüppel, war mein Neffe natürlich völlig von seinen Werken begeistert. Darum wollte er UNBEDINGT seine Zeichnungen mitnehmen.

"Klar" dachte ich mir, bin ja ein guter Onkel und das sollte ja kein großes Problem sein ihm ein paar seiner Zeichnungen mitzugeben. Doch natürlich sollte ich mich schrecklich irren. Denn plötzlich verwandelte sich der Papierstapel in einen riesigen Haufen wichtiger Dokumente, die durch und durch mit Strichmännchen vollgekritzelt waren. Ein großer Seufzer verließ meine Lippen, aber nett wie ich war, fing ich trotzdem an den etwa 500 Blätter hohen Haufen durchzusortieren, um ihm doch noch ein paar seiner Zeichnungen mitgeben zu können.

Und während ich diese äußerst geistlose Arbeit machte, kam plötzlich mein großer Bruder aus heiterem Himmel angetanzt und blieb neben mir stehen. Wahrscheinlich war ihm gerade etwas langweilig, weswegen er mir über die Schulter schauen wollte. Wie erwartet sprach er mich von der Seite an:

Bro: "Hey ....Arschloch! Was machst du da für dumme Arbeit?"
Ich: "Ehm...ich sortiere gerade den Stapel hier"
Bro: "Du bist so dumm, weißt du das? Viel zu blöd für diese Arbeit! Hässlicher Trottel!"

Ein trockenes "What the fuck??" schoss mir kurz durch den Kopf. Was sollte DAS denn bitte? Etwas verdutzt blickte ich in seine Richtung, ignorierte aber die ganze Sache einfach und versuchte weiter zu machen. Doch als wäre das nicht schon unangenehm genug gewesen, rückte er mir auch noch näher auf die Pelle und drückte seinen Kopf gewaltbereit gegen meinen.

Er sprach mir direkt ins Ohr hinein und von Mal zu Mal schien seine Stimme gleichgültiger zu klingen:

Bro: "Na, du dummer Versager. Wird die Arbeit langsam schwer oder was? Hässliche Funzel. Kein Wunder, bist ja auch ein idiotischer Trottel! Blödmann... Nichtsnutz... Idiot..."

Bei den ganzen Beleidigungen platzte mir augenblicklich der Kragen. Ich ballte meine Faust so stark zusammen bis das Blut aus meinen Fingern nur so herausspritzte und mein Gesicht verwandelte sich in eine Fratze des Wahnsinns. Ich würde ihm gleich meine Faust ins Gesicht schleudern und meine ganze Wut aus meiner Kehle herausposaunen, um ihn so klein wie eine Kakerlake zu machen. Wie konnte er es nur wagen... Mein Zorn in dem Moment war einfach ohne Worte und übermannte mich sogar völlig!





Tatsächlich waren die Gefühle im Traum sogar so stark, dass sie mich aus ihm herausrissen, und wie von Messern durchbohrt schrie ich laut auf und getrieben von meinen animalischen Instinkten, biss ich in meine Decke hinein, so fest ich nur konnte. Ich biss sogar so fest zu, dass meine Zähne anfingen zu schmerzen.

Nach kurzer Zeit bemerkte ich erst, dass meine Zähne sich in meine Decke hineinbohrten, löste sofort wieder meinen Biss und versuchte mich zu beruhigen.

Irgendwie befremdlich, wenn man gerade voller Ärger und Wut in seine eigene Decke beißt. Na, zum Glück blieb es nur bei der Decke. Ob das wohl noch gut ausgegangen wäre, wenn jemand neben mir geschlafen hätte? Wahrscheinlich nicht...


[The Silencer]



@Julia

Hier, Hase. Nur für dich ;)

Just for you :3 )
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Oh noes... [03 Jun 2007|11:07pm]
[ mood | sad ]

Das grausame Schicksal hat wiedereinmal zugeschlagen! Meine wunderschöne, super tolle, unersetzbare Sonnenbrille ist auf meiner großen Reise in den Süden Deutschlands verloren gegangen und mit ihr ein kleiner Teil meines Herzens....... welch grausames Trauerspiel!

Und darum widme ich meiner tollen, aber bislang namenlosen Sonnebrille ein kleines Lied:





Leaves from the vine, falling so slow
Like fragile tiny shells drifting in the pond
Little soldier boy come marching home
Brave soldier boy comes marching home.....



[The Silencer]
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Mach mir den Sly!!!! [22 May 2007|07:05pm]
[ mood | naughty ]

"61 Jahre". Er blickt in den Spiegel und als würde er es nicht wirklich wahr haben wollen, lässt er sich sein Alter nocheinmal durch den Kopf gehen: "61 Jahre bin ich schon alt". Langsam wird er sich der Realität bewusst und er denkt kurz zurück zu Zeiten, in denen er noch jung und kräftig war.
Ja, er hat sehr viel erreicht. Viel mehr als sich so manch einer je erträumen könnte. Er drehte unmengen an Filmen, spielte in mindestens genauso vielen mit, genoss großen Ruhm und überhaupt hat er eine große Karriere hinter sich.

Doch nun sind die Zeiten vorbei. Nun ist er ein alter, faltiger Mann, der nur noch auf seinen Tod wartet und nur wegen seiner alten Werke in Erinnerungen bleiben wird. Doch natürlich will er sich nicht mit so einem Ende einfach abgeben. Noch ein letztes Mal will er den Jubel der Zuschauer hören. Noch ein letztes Mal ein Star am Filmhimmel sein!

Und so kehrt er wieder zurück von den Halbtoten: SYLVESTER STALLONE IS BACK!!!!

Nach seinem, nicht zu Unrecht von allen Kritikern plattgemachten Film, "Rocky Balboa", kommt Sly Stallone nun erneut auf die Leinwand. Und zwar mit keinem anderen als Rambo. Und da ja "Rambo 4" als Titel einfach langweilig klingt, hat er seinen neuen Film clevererweise "John Rambo" getauft! Nach "Rocky Balboa" nun also "John Rambo".......welch einfallsreicher Geniestreich!

Doch so ein verschrumpelter, 61 jähriger Kriegsveteran in solchen Zeiten wie diesen würde bei den Zuschauern mit Sicherheit nicht sonderlich gut ankommen. Also muss das ganze Konzept ein wenig überarbeitet und vor allem modernisiert werden: Mehr Blut, mehr Action, mehr Pathos und vor allem..... mehr Sylvester Stallone! GENIAL!!

"BUDDA, BUDDA, SPLATTER, SPLATTER", so wohl Sly's Devise!

Und nun zieht er mit seinem vollgeschwitzten Stirnband und einem T-Shirt bestückt, wieder in den Krieg, um den bösen Terroristen, die wie Zielscheiben dumm herumstehen und nichts zu tun haben, ordentlich auf die Mütze zu hauen. Und als wäre es nicht schon genug, wird noch alles mit männlichem Kampfgeschrei untermalt. Keine blutige Szene ohne ein "UWAH!" oder einem "NGHAAAA!"!

Seht euch einfach den neuen "John Rambo" Trailer an. Vor allem wird es ab der zweiten Minute besonders heikel XD Selten so gelacht.




Mach mir den Rambo!



Ob er damit tatsächlich sein Ziel erreicht? Äußerst zweifelhaft....

[The Silencer]
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Nur noch 1.123 Stunden! [18 May 2007|11:50am]
[ mood | jubilant ]

Meine Augen sind rot unterlaufem vom permanenten Anstarren des Monitors, meine Finger schon ganz zittrig vor lauter Nervosität und von meiner Stirn tropfen langsam erste Schweißperlen herunter. Schon seit Stunden sitze ich vor dem Rechner und schaue gespannt auf den tickenden Counter auf Yahoo. "Noch 1 Minute", so meine Feststellung. "Eine einzige, verfickte Minute noch..." ächze ich ein weiteres Mal heraus.
Meine Wimper fängt kurz an zu zucken. Würde sich all die Mühe und all die investierte Zeit wirklich auszahlen?





Wenigen Tage vorher:

Es ist der 15.05.2007, ein Dienstag wie jeder andere auch und wie immer drehte sich bei mir derzeit alles um Transformers. Transformers Seiten, Transformers Bilder, Transformers Videos. Überall wo man nur hinsah Transformers. Als hätte ich nichts Besseres zu tun gehabt. Aus reiner Gewohnheit klickte ich dann die Seite StopSector7 an, eine Homepage auf der eine Spin-Off Geschichte zum kommenden Transformers Film in Form von mysteriösen E-Mails und Nachrichten läuft (parallel dazu gibt es die Seite Sector7).
Mein Blick fiel schließlich auf eine kleine Nachricht von AgentX, einem fiktiven Charakter, der die "Lügen" von Sector7 aufdecken will. In der Nachricht hieß es:

"Their Lies continue on Yahoo. 5/17 10:10am PST"

Ich ließ mir den Satz nocheinmal durch den Kopf gehen: "'Their Lies continue on Yahoo. 5/17 10:10am PST'.....hängt wohl mit dem in kürze erscheinenden, neuen Trailer zusammen. Und auf Yahoo lief ja bereits der letzte Trailer. 5/17 = 17.05 = 17. März. Und mit PST natürlich die Zeitzone gemint. 10:10 am PST würde also hier 19:10 Uhr entsprechen".

Ich checkte sofort Yahoo.com ab und entdeckte einen kleinen Counter zum Transformers Trailer, der tapfer vor sich hintickte. "2 Tage, 6 Stunden und 36 Sekunden", so meine Feststellung. Also hieß es nun: Warten


Gegenwart:

Es ist der 17.05.2007. Ich sitze schon seit 12 Stunden non-stop am Rechner, immer wieder auf den Counter starrend, dass ich ja nichts verpasse. Nur noch eine Minute. Die letzten Sekunden ticken langsam herunter. Nur noch wenige Augenblicke trennen mich von der wundervollen Freude. 15 Sekunden. Ich kanns kaum mehr aushalten. 10 Sekunden....9...8...7...6...5...4...3...2............

1!!!

ENDLICH!!!!! ES IST GESCHAFFT! Ich posaune sofort ein überfröhliches "JUHUUUU" aus meinem Mund heraus! Endlich würde ich als einer der ersten Menschen der Welt in den Genuss des neuen Trailers kommen!

Doch was ist DAS??? Anstatt, dass etwas Außergewöhnliches passiert, zählt der Counter nun vorwärts! Was hat dieser Unfug zu bedeuten? Eine Minute vergeht ohne, dass etwas passiert. Nervös laufe ich durchs ganze Haus, in einem weiteren Rechnern schauend, ob auch alles mit rechten Dingen vor sich geht.
Nach 2 1/2 Minuten ists dann endlich soweit. Ein neues, bezaubendes Fenster öffnet sich auf Yahoo und das Antlitz von Optimus Prime ist zu sehen. Ich klicke auf die HD Version und warte wieder ein paar Minuten bis das Video fertig geladen ist. Und endlich ist es soweit!


DER NEUE TRANSFORMERS TRAILER IST ENDLICH DAAAA =DDDDD Und er ist einfach nur großartig XD~ Super tolle mega, fett, ultra großartige CGI-Action mit vielen EasterEggs und Fanservice XD Davon kann man einfach nicht benug bekommen! Satte 50 Minuten habe ich mir dann das 2 1/2 Minuten lange Video angeschaut und ein riesiges Grinsen verzierte für viele Minuten mein Gesicht.

Mit diesem Eintrag sollte ich wohl mehr als nur deutlich gemacht haben, was für ein Transformers-Nerd ich bin xD Aber nur ein Transformers-Nerd XD~

Am besten selbst anschauen und sich von der geballten Transformers-Power überwältigen lassen! =) Wünsch euch allen viel Spaß mit dem Trailer!




Der neue Transformers Trailer




[The Silencer]
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